Hypnose

ist die Induktion (Herbeiführung) des veränderten Bewusstseins-Zustandes der TRANCE > siehe auch dort - durch einen (Bühnen-)Hypnotiseur oder Hypnose-Therapeuten.

Ziel der Bühnenhypnose ist der Show-Effekt, dass Menschen 'alles' machen, was der Hypnotiseur ihnen sagt. Meines Wissens konnte trotz vieler Versuche niemand nachweisen, dass jemand unter Hypnose etwas tun würde, was er bei normalem Bewusstsein ablehnen würde, z.B. einen Mord begehen. Normalerweise also ein relativ harmloser 'Spaß'.

Ziel der therapeutischen Hypnose ist Heilung. Der wohl berühmteste Hypnose-Therapeut war Milton Erickson (USA), der die Hypnose Mitte des 20. Jahrhunderts in Therapeutenkreisen 'hoffähig' gemacht hat. In Hypnose-Sitzungen werden dem Patienten bestimmte Vorstellungen suggeriert, die ihm helfen, seine Wahrnehmung und sein Verhalten zu verändern. Meist ist die Hypnose nicht so tief, dass sich jemand nicht mehr daran erinnern kann - ganz im Gegenteil, oft geht es um Erkenntnisse und Erlebnisse während der Hypnose.  Was genau geschieht, hängt vom Therapeuten und vom Patienten ab. 

In meiner Arbeit verwende ich KEINE Hypnose in diesem Sinne. Wenn ich eine geführte Meditation mache, die in eine leichte Trance führen soll, gebe ich lediglich Anhaltspunkte wie: "Du gehst durch eine wunderschöne Landschaft." (Wie die genau beschaffen ist, überlasse ich der Fantasie des Gegenübers.) " ... Wenn Du um diesen Felsen herumgehst, wirst Du dort das Krafttier finden, das Dich bei diesem Thema unterstützen will." (Welcher Tier-'Geist' das ist, wird sich zeigen, wenn mein Gegenüber offen dafür ist. Zeigt sich kein Tier, beende ich sanft die geführte Meditation und hole meine Krafttierkarten, weil man auch so das betreffende Tier finden kann.)

Buchtipp: Hypnose - Wie sie wirkt und wem sie hilft von Bärbel und Walter Bongartz rororo Sachbuch ISBN 3-499-60782-4.

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