Wahre Geschichte zur häufig gestellten Frage, was Krafttiere sind
und wie sie uns im Alltag helfen können, denn ..
Spiritualität (also der Umgang mit dem ‚Großen Geist’
bzw ‚den Geistern’, die ‚hinter’ bzw. ‚in’ den Dingen stecken)
hat nicht nur was mit dem EWIGEN,
sondern auch mit dem TÄGLICHEN Leben zu tun
und wer sich darauf einlässt, kann Spaß ohne Ende (wirklich!)  haben:

 

Meine Krafttiere

 

Anno 2003 beschäftigte ich mich intensiv mit der Ausleitung von Amalgam. Von Mineral-Analysen meiner Haare wusste ich, dass ich viel zu viel Quecksilber und Aluminium im Körper gespeichert hatte, doch hatte ich keine Lust auf Multiple Sklerose, Alzheimer oder ähnliche ‚Erkrankungen’, die mit Vergiftungen zusammenhängen. Tja, der Chemischen Industrie ist es gelungen, das erklärte Ziel der Alchimisten zu erreichen, aus Quecksilber, Blei und anderen Schwermetallen und Giften GOLD zu machen . . . UNSER Gold bzw Geld, das wir für angebliche HEIL-mittel ausgeben . . . 

Dann besichtigte tatsächlich eines Tages ein Herr Dr. Mutter mein zu verkaufendes Haus im Schwarzwald (den hat garantiert der ‚das Universum’ oder ‚der große Geist’ - wie man’s auch immer nennen will - geschickt) und ich wurde dadurch motiviert, endlich sein Buch ‚Amalgam, Risiko für die Menschheit‘ zu lesen, das schon lange bei mir herumlag. Und ich wusste, es ist höchste Zeit, diese Gifte endlich auszuleiten.

 Und genau in dieser Zeit träumte ich eines Nachts, dass der lebensgroße pechkohlrabenschwarze Steiff-Panther, den mir meine Mutter mal geschenkt hatte, plötzlich lebendig wurde und ‚ausbüxte‘. Und ich hatte schreckliche Angst, in zwei ‚Richtungen‘: einmal, dass er jemandem etwas antun könnte, aber auch dass jemand anderer ihm gefährlich werden könnte wie er da so durch die Stadt lief (z.B. dass ihn ein Auto oder die Tram überfahren könnte). Und es war mir klar, dass er nicht nur seine Freiheit braucht, sondern auch ein anderes Revier, draußen in der Natur.  Panther

„Toll!“ dachte ich nach dem Aufwachen „das ist ja beinahe wie bei den Schamanen, wenn einem im Traum ein Tier erscheint! Vielleicht soll das ein Hinweis sein, dass ich mir mal von meinen lieben Nachbarn die ‚Karten der Kraft‘ von Jamie Sams & David Carson (Windpferd-Verlag) ausleihen und mir mein persönliches Krafttier ziehen soll?“ 

Gedacht, getan: Ich wählte eine Legeart und was zog ich als erste Karte für meine ‚geistigen Talente und Befähigungen’? Den Berglöwen! Panther gab’s da nicht, aber Berglöwe ist ja das gleiche Tier-Prinzip, nur aus einer anderen geographischen Lage, also kapierte ich endlich, dass mir im Traum tatsächlich MEIN Krafttier erschienen war (wie überall beschrieben, gell!) und eine ganz bestimmte Botschaft bringen sollte und lese: „Der Berglöwe kann sich als ein sehr schwieriges Macht-Totem erweisen, weil es Sie in die Lage versetzt, zum Sündenbock zu werden ...“ - tief getroffen lachte ich schallend - woher kennen die mich? 

„Sie können für Dinge verantwortlich gemacht werden, die falsch laufen oder dafür, daß sie immer einspringen, wenn andere nicht können. Sie könnten zum perfekten Alibi für die Unsicherheiten der anderen werden. Die Kraft des Berglöwen enthält Lektionen über die Macht, die im Führen liegt. Die Kraft des Berglöwen liegt in der Begabung zu führen, ohne dass daraus für die anderen ein Zwang zu folgen entsteht.“ Kein Wunder, dass ich schon als Kind im Zirkus die Raubtier-Nummer besonders liebte und selbstverständlich als Teenie eine Katze haben ‚musste‘ - meine schwarz-braun-goldene ‚Mocca‘. Plötzlich sah ich das alles mit anderen Augen. 

Das Lob meiner KursteilnehmerInnen hatte ich immer abgewehrt, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich nur hinstellen und einstimmen muss und schon sage und tue ich automatisch die Dinge, die diese Menschen zu diesem Zeitpunkt ‚bekommen sollen’. Und ich habe es immer als ‚Geschenk‘ empfunden, dass das so ist, aber nun keimte doch ein bisschen Stolz auf, dass ich wohl tatsächlich gewisse Führungsqualitäten habe und auch das Bewusstsein, welche Verantwortung ich da ohne Machtansprüche und wie selbstverständlich für andere trage. 

Doch kein Wunder, dass das liebe Tier im Traum ausbüxte, denn ich befand mich tatsächlich schon mehrere Jahre in einer Lebenssituation, in der mir einerseits die momentane Verantwortung zu viel wurde, die ich da alleine zu tragen hatte, in der ich aber leider keine Gelegenheit hatte, die Art von Verantwortung zu übernehmen, die ich mit Freude und zum Wohle aller tragen KANN (nämlich Kurse zu geben und meine Fähigkeiten als Coach anzuwenden). 

Jedenfalls war ich ein, zwei Abende nach diesem Traum bei einem Kurs ‚Der innere Schweinehund‘ und während der Kursleiter so referierte, was er darunter versteht und dass der innere Schweinehund einem Kraft gibt, murmelte ich ständig vor mich hin: „Mein innerer Schweinehund is’ a Katz’! Und ich MUSS ihm einen NAMEN geben und seinen PLANETEN kennen!“ und wiederholte dieses ‚Mantra’, während ich durch die Nacht nach Hause fuhr. Da - plötzlich sprang mich aus dem Wald seitlich der Autobahn die Lösung an: Berglöwen sind silbrig und mein ‚Schweinehund‘ heißt ‚Quicksilver‘, was der englische Ausdruck für Quecksilber ist. Was ich ja ausleiten will. Und Quecksilber heißt in der Homöopathie ‚Mercurius‘ und der Merkur ist der geflügelte Götterbote, der Gott der Händler und der Diebe und daher geht es um Kommunikation. Ich muss also meine Kommunikation verändern (vor allem indem ich auch unangenehme Dinge ausspreche - auch auf die Gefahr hin, jemanden zu verletzen), um meinen inneren Schweinehund bzw. mein Pantherchen zu befreien und ihm sein Revier zu geben. Selig segelte ich weiter über die Autobahn nach Hause. 

Da ahnte ich noch nicht, daß dieses Tier mich automatisch gnadenlos dazu bringen würde, frei von der Leber weg (Leber ent-giftet und bei meiner konnte man durchaus von Überlastung sprechen!) meine Meinung bezüglich Verantwortung zu sagen: 

Wieder ein paar Tage später war ich nämlich mit einer Nachbarin auf dem Symposium ‚Wer denken will muss fühlen’ (!wie passend!), das das Museum ‚Turm der Sinne‘ im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg veranstaltete und auf dem verschiedene Gehirnforscher referierten. Meine Nachbarin, um die 50, war ‚nur ein Hauch‘ von etwa 40 Kilo, da sie ihren kürzlich verstorbenen Mann betrauerte. In einer Pause holte sie sich eine Semmel vom Buffet und suchte ein verstecktes Winkelchen zum unauffälligen Verzehr derselben. Schoss aus einem anderen Winkelchen ein Museumswärter - Parfum Asbach - und pöbelte sie an, ob sie denn die Hausordnung nicht kenne. „Im Museum wird nicht gegessen!“ schrie er das arme Frauchen an, die gleich zu zittern begann. Oh, da fauchte aber mein Pantherchen und das ziemlich deutlich: „Sie sind ja betrunken!“ 

Huch, hatte wirklich ich das gesagt? Wie aus der Pistole geschossen und knallhart? Uff, aber das tat gut - vor allem meiner Nachbarin, die mich dankbar anstrahlte und noch viel mehr dem Museumswärter, der nur noch nach Luft schnappte. Sein Krafttier war wohl ein Karpfen ... Die nehmen ja auch viel Flüssigkeit zu sich im Laufe ihres Lebens .. 

Hach, das war tatsächlich eine Veränderung in meinem Kommunikationsverhalten! Und es kam noch besser: wieder ein paar Tage später parkte mir ein älterer Herr die Einfahrt zu und als ich ihn ganz lieb bat, mir etwas mehr Platz zum Ausfahren zu lassen, begann er, sich über die blöden Weiber zu mokieren, die nicht Auto fahren können und schickte sich an, hinfort zu marschieren. Doch mein Pantherchen schnurrte ganz sacht eine dermaßen treffende Bemerkung, dass er wortlos auf dem Absatz kehrt machte und sein Fahrzeug umparkte. 

DAS nenne ich Krafttier! 

Statt HINTERHER zu wissen, was ich schlagfertigerweise hätte sagen sollen, traf ich GLEICH ins Schwarze und nicht ICH mußte mich ‚giften über die Verantwortungs-losigkeit der anderen, sondern gerechterweise der, der sich darum drücken wollte. So was nennt man eben GEISTESgegenwart = hier der ‚Geist’ vom Tier! 

So unterstützte mein Panther-Berglöwen-Puma auf der mentalen und emotionalen Ebene die Ausleitung, die ich körperlich mit Hilfe von Chlorella- und Spirulina-Algen, Kardamom, Bärlauch und viel reinem Quellwasser ankurbelte.

Plötzlich gab es lauter Fernseh-Sendungen und Zeitungsartikel über Großkatzen - oder fielen sie mir nur jetzt erst auf, weil mein Fokus sich verändert hatte ???  Jedenfalls war es sehr aufschlussreich sich mit diesen Tieren näher zu befassen. Da verstand ich u.a. auch, dass man sich die Führungsqualitäten dadurch aneignet, dass man auch ALLEIN in der ‚Wildnis’ (des modernen Lebens?!) zurechtkommt. Schon wieder ein Grund, ein bisschen stolz zu sein und weniger mit dem Schicksal zu hadern, das mir keine Unterstützungs-Gruppe ‚gönnte’ – das hat auch sein Gutes! 

Im Winter hielten wir beide sozusagen Winterschlaf, nur unterbrochen von einem wunderbaren Abend zu ‚Alban Arthur‘, dem keltischen Sonnwend-Fest am 21.12., wo ich ein paar Freundinnen in schamanische Trance hinein-trommelte und mir mein Pantherchen - diesmal der von Steiff - half, in die Zukunft zu sehen. Ich stellte einfach nur eine Frage, kuschelte mich an das Tier, guckte in die Wolken und lauschte meinen Gedanken. So eine (von jetzt aus gesehen!) zutreffende und hilfreiche Zukunfts-Prognose hat mir noch keine Kartenlegerin stellen können!

Und dann übten wir gar Transformation und Metamorphose: Im Frühjahr besuchte ich ein Seminar ‚Reinkarnationstherapie‘ bei Dr. Newton Kondaveti aus Indien und als er die erste gemeinsame Meditation einleitete mit den Worten: „Holt Euer Krafttier und Euren Führer aus der geistigen Welt ..“, machte es rechts neben mir so laut „rrrroarrr!“, dass sogar Newton und die Übersetzerin es hörten und ganz erschrocken herschauten!!! Ich blickte nach rechts unten und - da ‚stand‘ ein wunderschöner Königstiger! 

   

Hinterher in der Gesprächs-Runde zerkrümelte ich beinahe vor Lachen und sagte: „Kaum kommt ein Inder, schon wird aus meinem Süd-/Nordamerikanischen Panther-Puma ein indischer Tiger!“ Oh, wir hatten viel Spaß während des Kurses, mein Tiger und ich und wenn es einmal ‚brenzlig’ wurde, dann ‚holte’ ich mir seine Kraft, indem ich ihn bei mir spürte und dann traute ich mich, auch bedrohlich wirkende Situationen nachzuerleben, um Erkenntnisse für jetzt daraus zu gewinnen. 

Doch am zweiten Tag wurde das, was bisher für mich eher ein Spiel mit inneren Bildern gewesen war, überraschend manifest: Nach der Mittagspause saß ich am Boden und flüsterte ‚im Geiste’ zum Tiger hin: „Ach, Tigerchen, ich bin sooooo saumüde, muss aufpassen, dass ich nicht einschlafe!“ Und was macht dieses vermeintliche Phantasie-Tier? Dreht seinen Kopf zu mir und leckt mit seiner rauen Zunge von unten nach oben über meine rechte Wange. Das war so völlig unerwartet und real spürbar, dass ich tiefen Respekt bekam und mich noch besser beschützt fühlte, wenn wir auf Trance-Reisen in vergangene Leben gingen. 

Er zeigte mir dabei sogar das ‚Spiel des Lebens‘: Zur Abwechslung wurde ich nicht nur von ihm begleitet, sondern durfte in seiner Haut stecken (Metamorphose nennt man das unter Schamanen) und mich als Tiger jagen lassen, entkommen, mich als alter Tiger dazu entscheiden, mich vom besten jungen Mann fangen zu lassen, um mein Fell als Trophäe für den Tapfersten zur Verfügung zu stellen und schließlich saß ich als alter Mann am Feuer und schickte die Jungen auf Tigerjagd, wohl wissend, wie wichtig das ist zum Mannwerden. Und konnte zelltief FÜHLEN, wie ich selbst Bestandteil dieses Zyklus bin. Seither bedanke ich mich im Geiste noch viel bewusster bei den Lebewesen (Pflanzen und Tieren), die sich zur Verfügung stellen, um von mir gegessen und letztlich in neue Energie transformiert zu werden.

Kurz bevor ich im Herbst 04 auf den Kurs bei Rubens Faria ging (einem brasilianischen Heiler, der u.a. als Medium für ‚Dr. Fritz‘ Menschen mit bloßen Händen operierte), zwinkerte ich also logischerweise zu Hause beim Vorbeigehen meinem Steiff-Panther zu: „Gell, auf den Kurs kommst Du auch mit?“ 

Prompt zuckelte ich auf der Autobahn ein paar Kilometer im Stau hinter einem LKW mit einem Löwenkopf drauf hinterdrein. Kaum saß ich auf meinem Platz im Kurs, erzählte mir die Nachbarin links, ihr Krafttier sei ein Löwe (!!!) und die von rechts meinte, sie habe mal einen Panther ‚gesehen‘, ob das ihres sei (!!!) Da wusste ich: Hier bin ich richtig! Vor meinem geistigen Auge ließ ich sogleich genüsslich das Bild entstehen, wie wir drei als Löwe, Tiger und Panther brav auf unserem Hocker sitzen und dachte grinsend: „Rubens macht sich gut als Raubtier-Bändiger! Aber wir sind ja auch ganz brav!“ Wobei, ich hab da schon so meine Mühe mit dem ernst bleiben, wenn so köstliche Dinge passieren! Aber Lachen soll ja angeblich gesund sein, gell! 

EINEN TAG vor diesem Kurs hatte ich übrigens zum ersten Mal in meinem Leben Post vom World Wildlife Fund erhalten - keine Ahnung, woher die meine Adresse haben, die haben mir noch nie vorher geschrieben - und nun ein Riesen-Brief: „Bitte spenden Sie und RETTEN SIE DEN TIGER! Lebensraum in Sumatra bedroht …“ u.s.w.

Da ergriff mich tiefe Ehrfurcht, denn dadurch ERLEBTE ich, dass ich wirklich mit der Energie meines Krafttieres VERBUNDEN bin und dass das keine Hirngespinste sind, sondern WIRKLICHkeit = es WIRKT!  - In beide Richtungen: ‚Der Tiger’ hatte mir schon so oft geholfen und nun kam ‚er‘ - also die universelle Tiger-Energie – per Briefträger direkt in meine Wohnung und bat mich seinerseits um Hilfe. Wenn das kein universeller Ausgleich ist! Das auf diese Art und Weise spüren zu dürfen, das ist schon ein ganz besonderes Geschenk der Götter, finde ich! 

Gegen Ende des Kurses erwähnte Rubens dann, dass er uns alle schon seit mindestens 10 Jahren kennen würde und mit uns gearbeitet habe und bei mir machte es sofort ‚Klick!‘ - klar, ich hatte mir vor mehreren Jahren gewünscht, jemanden zu treffen, der mich Materialisation und De-Materialisation lehren würde und WUSSTE damals, dass das jemand sein müsste, der über den großen Teich kommt und sagte damals: Wenn das sein soll, dann werden wir uns finden - und hatte es prompt völlig vergessen, bis Rubens es erwähnte. Klar! Das war er! Krebs mit bloßen Händen aus den Leuten herausoperieren, wenn das keine De-Materiaisation ist, dann weiß ich es nicht! Oh, das ist JETZT! Nett! Danke! Aber ist es nicht anmaßend von mir, das auch können zu wollen? Will ich das überhaupt? Naja, eigentlich reicht mir das, was ich kann, ich muss es nur endlich auch angemessen anbieten und tun ... und wenn nur meine eigenen ‚noch materialisierten‘ Probleme nicht wären ... Schulstress und keine Kinesiologin ‚bei der Hand’, jaja, wie war das mit dem Schuster und seinen Schuhen? 

Teleportation war bei meinem Wunsch auch dabei gewesen, denn ich fände es soooooo praktisch UND umweltfreundlich: Was wir alle da an Treibstoff sparen und Luftverschmutzung vermeiden könnten, wenn wir uns einfach an den gewünschten Zielort ‚beamen’ könnten! Ähnlich wie ein bisschen Üben der telepathischen Fähigkeiten den Telefongesellschaften (Krafttier vermutlich Hai) mit ihren gesundheitsschädigenden Funkwellen Grenzen setzen würde. Also, ich finde, das sollte die ganze Menschheit schleunigst lernen! Dafür setze ich mich gerne ein. Bloß am Vormachen im größeren Stil hapert’s leider noch mangels Übungspartner ... 

... Kurs bei Rubens zu Ende. Alle, die gehen wollten, sind aus der Tür; alle, die bei der anschließenden Heilung dabei sein wollen, versammeln sich um die Patientin. 

Und was geschieht in diesem Augenblick? Zum geöffneten Fenster springt ein kleiner schwarzer Kater herein, läuft direkt auf mich zu und ich juble: „Mein Pantherchen!“ Nachdem Rubens aus Südamerika stammt, hat sich der Tiger offenbar wieder zurückverwandelt und lässt sich ganz brav von mir kraulen. Die Patientin wedelt jedoch abweisend mit der Hand, also sage ich im Geiste zu ihm: „Hey, die wollen hier eine Heilung machen, Sie glauben, daß Du störst!“ und majestätisch verschwindet das kleine Pantherchen durch die Tür und die Treppe hinunter. 

Materialisation gelungen!

Aber nun frage ich mich bang:
Was passiert wohl im nächsten Kurs?!?!?!?
Ich nehme wohl besser ein Krafttier mit  ..........


So ein Krafttier kann im Traum erscheinen oder es taucht auf in einer Hypnose-Sitzung, einer geführten Meditation oder einer schamanischen Trance, die z.B. mit Hilfe von Trommel oder Rassel induziert wurde; man kann eins aus den ‚Karten der Kraft’ ziehen (oder per kinesiologischem Muskeltest austesten / auspendeln) oder es kann einem auch einfach auffallend oft immer wieder über den Weg laufen - live oder in Büchern, Zeitschriften, im Fernsehen, auf Tassen, T-Shirts oder im Zoo. Eine Freundin berichtete z.B. von einem Dachs in ihrem Garten, auf den sie schimpfte - bis sie seine Qualitäten in einem Krafttier-Buch nachlas und ihr wahre ‚Kronleuchter’ ‚aufgingen’. Gleich ZWEI Mal beobachtete ich in einem Kurs Menschen, die schier ausrasteten, weil sie (und nur sie!) von BIENEN ‚umschwärmt’ wurden. Wenn ich sie fragte, ob sie selber vielleicht ZU ‚bienenfleissig’ sind, war das Sitzungsthema klar und die lieben Tierchen plötzlich verschwunden und wem auffällig oft Bienen begegnen, kann ja mal die Informationen zum homöopathischen Mittel ‚Apis Mellifica’ nachlesen.

Es lohnt sich, sich mit den besonderen Qualitäten dieses Tiers zu befassen und zu schauen: Wo habe ICH diese Qualitäten als Potential und sollte sie stärker nutzen? Kein Tier ist ‚besser’ oder ‚schlechter’ als andere - wichtig ist die KRAFT, die es gibt. Selbst Stinktier, Spinne und Schlange haben wertvolle Botschaften - und jeder Mensch kann verschiedene Krafttiere ‚haben’ - je nach Thema, um das es geht.

Mir hilft seit Kindheit u.a. auch die Eule - mittlerweile habe ich gemerkt, daß sie immer dann auftaucht, wenn es um Heilung geht - meine eigene oder die anderer. Und auf meinem ersten Weg ins Indianische Medizinrad begleitete mich ein Falke - live! - IM Medizinrad kam er auch noch in der Meditation und als ich zum Schluss eine Medizinkarte ziehen durfte - 3 x dürfen Sie raten -  kam: ‚Der Falke’!  Allmählich glaubte ich es, dass dieses königliche Tier tatsächlich zu mir wollte ...

In dem Kurs, in dem ich lernte, mit Naturwesen (Feen, Elfen, Zwerge, Nymphen, Salamander, Devas) zu kommunizieren, tauchte als mein Krafttier am Samstag in der geführten Meditation ein Gorilla auf. Logisch, nach dem chinesischen Horoskop bin ich Affe, geboren in der Stunde des Tigers’ - hätten wir die beiden Haupt-Akteure. Und was sehe ich als ich am Sonntag wieder zum Kurs fahre? Ein Riesen-Poster vom World-Wildlife-Fund (wwf, ja, genau derselbe!) mit einem …. jaaa! …. Gorilla: „Retten Sie seine Welt!“. Da raunzte ich bloß noch: „Auf Dauer kommt Ihr Krafttiere einen ganz schön teuer!“

Als ich dann am Montag drauf die Reportage über ‚Bobby’, den legendären Gorilla im Berliner Zoo sah und hörte, wie er seinen Haufen … ‚mittenmang die Leute’ warf, da konnte ich schon wieder herzhaft lachen. So einen Beschützer habe ich mir schon lange gewünscht, der sich (und mir) echt Spaß macht und sich (und mich) unkonventionell, aber wirkungsvoll verteidigt. 

Bei der Steuererklärung (und nur da) hilft mir übrigens neuerdings der Elch, der ja wahrhaftig bahnbrechend ist - da muß man einfach durch - ohne umzufallen …! 

… a propos … 

Dass ich eine Großkatze ‚brauche’ besagt ja andererseits, dass mir oft der Mut fehlt. Wie z.B. kürzlich beim neuen Steuerberater. Der war mir empfohlen worden, machte beim ersten persönlichen Gespräch einen angenehmen Eindruck, ich war wild entschlossen, ihn mit der Wahrung meiner Interessen zu beauftragen, da - als er mich zur Tür begleitete - bellte ein Hund irgendwo im Haus. Nun muss man wissen, dass nur eine Hundemeute den Pumas in Amerika zum Verhängnis werden kann, denn die abgerichteten Hunde hetzen einen Puma letztlich auf einen Baum, wo er ganz einfach vom Jäger - peng - abgeschossen werden kann. Und vor Hunden habe ich schon immer eine gewisse Angst - zumindest so lange bis ich weiß, dass Herrchen oder Frauchen WIRKLICH friedlich sind und sich ihr Tier mir gegenüber ‚benimmt’. 

Jedenfalls öffnete der Herr Steuerberater die Tür zum Gang und dahinter befand sich - ein kleiner schwarzer Kater! Ich konnte mich einfach nicht bremsen und fragte den Kater laut: „Hast DU gerade gebellt?“ - Der im Gang wartende Herr überlegte sichtlich, wie die Nummer von den Leuten mit den weißen Turnschuhen und dem hinten zu bindenden Jackerl für ihre Patienten lautet - und das Katerchen streckte mir sein Hinterteil entgegen und strich - mich betont ignorierend - um ein Stuhlbein. In meinem Hirn ratterte es wild: Das ist doch mein Krafttier - aber es hat mich nicht begrüßt und es benimmt sich seltsam, oder seit wann bellen Katzen? 

Wollte es mir MUT machen, mir doch noch einen anderen Steuerberater anzuschauen? Obwohl es mir so schwer fiele, dem, der jetzt grad so nett war, eine Absage zu erteilen (Kommunikation von unangenehmen Dingen, jaja …)

Als der nächste Steuerberater sagte, dass Steuerberatung sein Traumberuf sei und das auch aus allen Knopflöchern ausstrahlte, da wusste ich, dass es wirklich eine echte Botschaft meines Krafttieres gewesen war und dass ich sie ganz richtig interpretiert hatte, denn der erste Steuerberater hatte mir im Gespräch zu verstehen gegeben, dass er viel lieber eine Rente im Lotto gewinnen und sich mit anderen Dingen beschäftigen würde. Und - da hat mein Krafttier völlig Recht - da wäre mein Vertrauen fehl am Platz, dass jemand mit einer solchen inneren Haltung meinen Steuer-Angelegenheiten positiven Schwung verleiht (was ich mir gewünscht hatte). 

So ‚funktioniert’ mein Krafttier auch noch 4 Jahre nachdem es per Traum bewusst geworden war, zuverlässig und zu meinem Wohle UND zum höchsten Vergnügen - denn wenn ich an das Gesicht des Herrn im Gang zurückdenke als ich die Katz’ fragte, ob sie gebellt hat, nein, das war mal wieder einfach zuuuu schön wie 'die da droben' mitgekichert haben ...

© 2007 by Veronika M Ziegler (FeeRonica.com) fon 09122 60 80 40 von 10-18 h