gezeichneter lachender Geist aus Flasche

Meine wahre ‚Geistergeschichte’

Was Jenseitskontakte für's Diesseits bringen:
Der persönliche Beweis für die unsterbliche Existenz unserer 'Seele'
- auch über den physischen Tod hinaus -

Von einer (Kinesiologie-)Kollegin hatte ich vor vielen Jahren gehört, dass Englische Medien außergewöhnliche heilerische Fähigkeiten hätten. Als mir dann eine Freundin in Freiburg erzählte, dass sie zu einer ‚Demonstration’ eines solchen Mediums gehen wolle, war ich sofort dabei, weil es das hier in Deutschland noch nicht so häufig gibt und ich noch nie Genaueres darüber gelesen oder gehört hatte.

Margaret Davis - eine Lady im besten Alter - begrüßte das Publikum ganz herzlich und begann: "Als ich draußen wartete, kam ein Berner Sennhund zu mir!" - Huch? Hunde? Hier? Ich guckte mich gleich um, sah aber keinen ... und Margaret fuhr auch schon fort: "Sein Herrchen muss vor seinem Tod Probleme mit dem Atmen gehabt haben, sodass die gemeinsamen Spaziergänge immer kürzer wurden. Das Herrchen hatte ein nettes Bäuchlein und eine ebenso runde Taschenuhr ... " und erst als eine Dame im Publikum sagte: "Das war mein Vater!", begriff ich, dass Margaret von einem Hund 'im Geiste' und seinem verstorbenen Herrchen sprach!

Ein bisschen Gänsehaut kroch mir nun doch den Rücken hinauf und hinunter, denn all die Gruselgeschichten, die ich als Kind gehört hatte, 'spukten' sofort in meinem Kopf herum! Doch eine Cousine meines Vaters hatte mir einmal gesagt, dass die Geister Verstorbener es respektieren, wenn man 'nichts von ihnen wissen will', also entspannte ich mich und beobachtete, wie die Gesichter der Empfänger aufleuchteten, wenn sie Gewissheit erhielten, dass es ihren Lieben im Jenseits gut geht und dass sie immer noch mit ihnen verbunden sind.

Mittlerweile weiß ich, dass in spiritualistischen Kirchen solche Demonstrationen als Dienst an Gott ('Great Spirit') und damit an den Menschen angeboten werden. Gemeinsames Singen und Beten (= 'Für'-Bitten) und eine 'inspirierte Rede' (‚spiritus’ lateinisch für Geist) schaffen die Atmosphäre, in die sich die guten Geister der Verstorbenen gerne einladen lassen. Angehörige jeder Religion können teilhaben und sich ‚den Beweis holen’. Vom Empfänger im Publikum wird nur erwartet, laut und deutlich entweder 'Ja!' oder 'Nein!' oder 'Weiß ich nicht' zu sagen, aber das Medium nicht mit weiteren Informationen 'zu füttern' ("Don't feed the medium!").

Bei so einer öffentlichen Demonstration beschreibt das Medium eine Person aus dem Jenseits bis sich jemand aus dem Publikum meldet, der meint, diese Person zu kennen. Manche Medien erkennen auch gleich den Empfänger der Botschaft und sprechen gleich zu diesem. Die Aufgabe des Mediums ist es, durch möglichst genaue Detail-Informationen vom Kommunikator (Seele im Jenseits) an den Empfänger (im Diesseits) zu bezeugen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das gibt denjenigen Menschen im Publikum Trost und Heilung, die einen nahen Angehörigen oder einen lieben Freund 'verloren' haben. Gleichzeitig hilft es allen Anwesenden, die Angst vor dem eigenen Tod zu transformieren und sie durch die Gewissheit zu ersetzen, dass es weitergeht – nur in einer anderen Daseinsform, im Jenseits / der 'Anderwelt', wo es weder Zeit noch Raum gibt, und dass man dort geliebte Menschen (und Tiere!) wieder trifft, die sich häufig im 'Bestzustand' = gesund und jung darstellen, um zu vermitteln, wie gut es ihnen geht. 

Die Personenbeschreibung des Menschen im Jenseits enthält meist Geschlecht, Beziehung zum Empfänger (Großmutter, Lehrer, Bruder u.s.w.), Aussehen, auffallende Merkmale und Besitztümer (z.B. Schmuckstücke), besondere Vorlieben, ja gelegentlich sogar Name und Wohnort, ungefähres Alter bei Tod und Krankheiten bzw Umstände des Todes. Hat ein Empfänger die Person sicher identifiziert, folgt meist eine Botschaft, die – entsprechend der feinen englischen Art – niemandem zu nahe tritt, aber dennoch eine tiefe, befreiende und heilende Wirkung auf den Empfänger hat.

Tiefer gehende und ausführlichere Botschaften werden in Einzelsitzungen vermittelt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ein 'Assessment'/'Upraisal' ist die Einschätzung des persönlichen Potentials und Wegweisung für die momentane Lebenssituation. (Der 'Link' = die Verbindung besteht zum Klienten und das nennt man dann 'psychic'). Ein 'evidential' 'Link to Spirit' ist die Verbindung zu einem Verstorbenen, den man selbst kannte, um den Beweis für die weitere Existenz über den physischen Tod hinaus zu erhalten – speziell, wenn gerade ein geliebter Menschen gestorben ist. Meine Erfahrung ist, dass meist auch bei einem Assessment eine Verbindung zum Jenseits sinnvoll ist, weil unsere ‚Lieben von Drüben’ uns aus ihrer ‚höheren Warte’ heraus hilfreiche Hinweise für unseren Alltag und unseren Lebensweg geben können.

Manche Medien liefern zum 'Text' auch das Bild ('spiritual Art'): In einem 'Assessment' wäre das ein so genanntes 'Auragraph' - die Darstellung des Energiefeldes des Klienten (s. auch als eigene Balancetechnik); in einem 'evidential link' wäre das eine Skizze des/der bekannten Verstorbenen. Es gibt auch 'physical mediumship', bei dem innerhalb kürzester Zeit Bilder - teils im Stil 'Alter Meister' entstehen können.

Sowohl für Gruppen als auch in Einzelsitzungen wird ausserdem 'Healing' angeboten. Beim Trance-Healing geht das (Heil-)Medium in leichte Trance und lässt die Heiler aus der geistigen Welt durch sich arbeiten - mit oder ohne Handauflegen, aber häufig durchaus mit nachvollziehbaren (auch körperlichen) Auswirkungen. In den Philippinen und Brasilien gibt es 'Operationen mit bloßen Händen' (vermutlich, damit die unverbildeten Menschen dort glauben können, dass die Krankheit auch wirklich entfernt wurde); Solche Heiler bereisen auch unsere Breitengrade, aber die Menschen hier ziehen meist Ultraschall- Röntgen- und Blutuntersuchungen als Beweis vor, dass sich etwas getan hat (oder der Schmerz ist einfach weg, was ja auch Beweis genug sein kann). In letzter Zeit gibt es Filme, die beweisen sollen, dass das alles nur gestellt ist - nichts leichter als das, das filmisch so darzustellen, um den geistigen Heilern, die schon vielen Menschen geholfen haben, 'die Ehre abzuschneiden'. Für mich zählt allein die positive Wirkung FÜR den Klienten /Patienten, die dieser SELBER spüren und ggfs. schulmedizinisch prüfen lassen kann.

Ganz wesentlich ist folgende Unterscheidung: Relativ viele Menschen können aus dem Energiefeld einer Person bewusst Informationen ‚holen’ oder sich in zeitlich und/oder räumlich entfernte Personen und/oder Ereignisse ‚einklinken’. Diese Fähigkeiten nennt man ‚psychic’ (PSI). Wird dazu ein Gegenstand benutzt, den diese Person in Gebrauch hat, nennt man das ‚Psychometry’. ‚Gedankenleser’ benutzen z.B. diese Fähigkeit, um Menschen zum Staunen zu bringen und die meisten guten Therapeuten und Ärzte ‚wissen intuitiv’, worum es beim Patienten geht. Auch ‚Auraleser’ nehmen in der Regel das Energiefeld der betreffenden Person wahr – das ist alles noch kein ‚Jenseitskontakt’, sondern einfach ‚übersinnliche Wahrnehmung’. Wenn z.B. das Telefon klingelt und Sie (ohne aufs Display geschaut oder den Anruf verabredet zu haben) wissen, wer dran sein wird, tun Sie das auch. Verschiedene Geheimdienste haben Menschen dazu ausgebildet, 'Orte zu lesen' und so den Feind auszuspionieren. 'Remote Viewing' nennt Joseph McMonneagle, ein ehemaliger CIA-Agent das in seinem Buch. Auch das ist 'psychic'. Ein verantwortungsbewusstes Medium hat keinerlei Interesse an den Dingen, die ein Klient lieber zu verbergen wünscht und wird auch nicht (im Geiste) danach fragen, weil es sich bewusst ist, dass alles, was man anderen antut, irgendwann zu einem selber zurückkehrt.

‚Spiritual’ ist hingegen die Verbindung zum Jenseits = zu Verstorbenen, die der Empfänger kannte UND zum ‚Göttlichen’. Diese Verbindung wird meist nicht nur durch Informationen nachgewiesen, die (nur!) der Empfänger vom Verstorbenen weiß, sondern auch durch Informationen oder Hinweise, die die Zukunft betreffen oder die der Empfänger zu Hause nachprüfen kann, die also nicht aus seinem Energiefeld alleine ‚ablesbar’ wären. Beispiel 1: Klientin eines Mediums: „Außer mir, meiner Kollegin und unserem Vermieter wusste kein Mensch, dass wir eine zweite Praxis oben auf dem Berg aufmachen werden. Das Medium sagte mir: „Dein verstorbener Mann sieht dich oft am Fenster stehen. Du machst Dir Sorgen, ob du im Winter auf den kurvigen Straßen am Berg heil rauf- und runterkommst. Er sagt: Nimm den Bus!“ - Ich wäre da selber nie draufgekommen, aber es ist wirklich DIE Lösung!“ Beispiel 2: Medium: „Achte auf das Abgas-System Deines Autos!“ – Empfänger: „Ich habe aber gar kein Auto!“ („Bätsch, Spiritisten, alles Quatsch!“) –  2 Wochen später leiht er sich das Auto des Schwiegervaters aus und plötzlich fällt an einer Kreuzung der Auspufftopf herunter!

Jedenfalls war ich von der anfangs beschriebenen Demonstration so begeistert, dass ich eine Sitzung buchte, ein Buch las (oh, WIE ich mir wünschte, die Autorin mal kennen zu lernen, denn sie schrieb soooo humorvoll) und mich zu einem Kurs im Arthur Findlay College in Stansted bei London (www.AFC.co.uk) anmeldete. 

Foto Brenda Lawrence

Brenda Lawrence, die Kurs-Organisatorin und –Leiterin, der ich zugeteilt war, zitierte mich bereits am ersten Tag auf das Podium. Ich schlich nach vorne - bibbernd vor Angst. Nein, es war nicht das Publikum - ich kann problemlos einen Vortrag vor ein paar hundert Leuten halten - es war die Angst davor, dass ein fremder Geist Besitz von mir - speziell von meinem Körper - ergreifen und nicht mehr gehen könnte. Auf dem Weg nach vorne (der mir kilometerlang erschien) dachte ich daher fieberhaft um:

WENN ich Kontakt herstelle, dann nur zu den ‚guten Geistern‘ und immer mit der Absicht, helfende, heilende Botschaften zu übermitteln.“ Das erkannte ich als das Wesentliche. „Und wenn ich mich nur für die ‚guten Energien‘ aufmache, dann kann ich mich wohl auch drauf verlassen, dass sie wieder gehen, wenn ich ihre Botschaft verstanden und übermittelt habe.“

Und genau so war es dann auch: Auf dem Podium angekommen, nahm ich (um in eine leichte Trance zu gehen - s. auch unter Techniken) bewusst (über die Fußsohlen) Verbindung zu 'Mutter Erde' auf, die uns trägt und nährt, stellte mir ‚den direkten Draht’ zu 'Vater Himmel' vor (Licht durch das 'Kronen-Chakra') und öffnete mein Herz für liebevolle Energie, die ich als Wärme wahrnehme. Dann schloss ich die Augen und sah sofort einen bärtigen Mann - Mitte 40 - in blau kariertem Hemd. Obwohl mein 'Verstand' 'dazwischenplapperte', dass ein so lebendig wirkender Mensch nicht tot sein kann (!) und ich garantiert alles falsch mache, beschrieb ich ihn und die Kursleiterin sagte, ich sollte ihn im Geiste fragen, wie er denn gestorben sei. Hoppala! Statt ihn zu sehen, SPÜRTE ich plötzlich wie es meinen Körper nach hinten warf und die Beine nach vorne oben wegzog und ich sah nur noch hellstes goldenes Licht über mir. Mit Mühe behielt ich die Balance, aber musste doch tief durchschnaufen, denn wer erlebt schon bei seinem ersten medialen Kontakt (und noch dazu auf offener Bühne vor rund 30 Leuten), wie es sich anfühlt, zu sterben?

Jedenfalls war uns allen klar, dass es sich um einen sehr plötzlichen Tod gehandelt haben musste. Hinterher erfuhr ich, dass es ein Herzanfall im Alter von 45 Jahren gewesen war. Ich sollte ihn nach Kindern fragen, da schüttelte er den Kopf, aber vor ihm standen zwei Kinder. Zunächst war ich verwirrt, aber hinterher stellte sich heraus, dass es die Kinder seiner Frau waren = es waren Kinder da, aber es waren nicht seine. Im Geiste fragte ich ihn nach ‚Evidence‘, also einem Beweisstück, und ‚sah‘ wie er einer grauhaarigen Dame ein wunderschönes Granat-Collier umlegte. An diesem Familien-Erbstück konnte ihn die Empfängerin mit Sicherheit identifizieren. Sie sagte, das sei für sie schön zu wissen, dass er sich offenbar mit seiner Mutter, die inzwischen auch verstorben war, versöhnt hatte, denn die Mutter war gegen seine Ehe gewesen. Auf die Frage, warum er sich gemeldet habe, hielt er mir einen romantisch gebundenen Strauß von rosa Rosen hin und deutete eine respektvolle Umarmung an. Die Empfängerin sagte, dass er von seinen Freunden immer ‚Romantic Jack‘ genannt wurde, weil er seiner Frau immer am Valentinstag Rosen schenkte. Er war auch am Valentinstag gestorben. (Und falls Sie bisher 'Gänsehaut' vermissten: Mein Vater heißt Valentin! So ein Zu-fall, dass ausgerechnet ich diesen Kontakt 'bekam'!)

Hinterher überlegte ich, warum die Kleidung des Mannes immer wieder zwischen einem bodenlangen weißen Hemd (‚engel-artig‘) und seinem dunkelblauen Hemd gewechselt hatte und dann kam die 'Erleuchtung': Die Empfängerin war ein Medium und hatte ihm sicher geholfen, nach diesem plötzlichen Tod seinen Weg in die Welt des Geistes zu finden! Daraus schloss ich, dass die Rosen ein Dank an die Empfängerin waren. Den wollte ich ihr natürlich noch 'überbringen' und rannte in der Pause zu ihr: "Did you help this Gentleman to go to the other side?" (Hast Du ihm geholfen, ins Jenseits zu gelangen?) Der typisch britische Kommentar: "AFTER his death, yes!" (NACH seinem Tod, ja!) - Ooops - Lektion Nummer 1 für angehende spirituelle Medien: Pass auf, wie Du was sagst! 

Für mich war die Erkenntnis bedeutsam, dass man keine bestimmte Person ‚ruft’, sondern offen ist für die Seele, die sich meldet, aber dass man als Medium sehr wohl im Geiste die richtigen Fragen stellen muss, um eine Verbindung herzustellen, denn nicht jeder Verstorbene hat 'Erfahrung' in der Kommunikation mit dem Diesseits. Die Kunst eines Mediums besteht darin, sich für diese Energien zu öffnen, sich selbst 'herauszuhalten' und die Botschaften so zu 'übersetzen', dass der Empfänger nicht nur nachvollziehbare Daten und Fakten erhält, sondern auch das Wesen des Verstorbenen spüren kann. Die Seelen im Jenseits sind GLÜCKLICH, wenn sie die Gelegenheit erhalten, mit uns bzw. ihren Hinterbliebenen kommunizieren zu können!

Die Informationen erhält das Medium über die verschiedenen Sinnes-Systeme:

Hell-SEHEN (visuell): Bilder, ja ganze Filme können vor dem geistigen Auge ablaufen, manche Medien ‚sehen‘ die Verstorbenen direkt im Raum stehen; Hell-FÜHLEN (kinästhetisch): Die Antwort kommt über das Körpergefühl (wie das oben beschriebene Todeserlebnis) einschließlich Geruchs- und Geschmackssinn (kürzlich hatte ich Kontakt zu einer alten Dame, die ein blumiges Parfum benutzte und Tee mit Zitrone trank - zwei sichere Erkennungszeichen für ihre Nichte) und/oder Hell-HÖREN (auditiv): Entweder kommt die richtige Formulierung in den Sinn; manche Medien hören auch die Stimme des Verstorbenen oder sein Lieblingslied etc. ‚Wissen’: Ein pensionierter Briefträger 'bekam' z.B. als Medium von den Verstorbenen immer Name und Adresse inklusive Postleitzahl genannt, das war eben 'seine Welt' oder eine Friseus gewann Sicherheit beim 'Demonstrieren', wenn sie als erstes die Frisur der Person beschrieb.

Wir alle haben übersinnliche Fähigkeiten und wir haben immer die WAHL (und die Konsequenzen zu tragen), zu welchem Zweck wir sie einsetzen - wie bei jedem anderen 'Werkzeug' auch: Zu egoistischen Zwecken oder zum Heilen. Eine liebevolle Atmosphäre, gute Erdung und eine klare Definition sorgen dafür, dass das Medium – wie der Name schon sagt – nur Mittler ist und dass all die Informationen ‚durchfließen‘. Alle Botschaften, die ich bisher erlebte, waren immer konstruktiv und wurden positiv aufgenommen. Angeblich soll es EINmal geschehen sein, dass ein Medium zu einer Witwe sagte: "Ich habe hier Ihren verstorbenen Mann!" und die Witwe soll geantwortet haben: "Sag ihm, er soll wieder gehen!" - wahrscheinlich ist die ganze Geschichte ein Witz unter Medien, aber jedenfalls ein guter Hinweis darauf, dass WIR es in der Hand haben, ob und wie weit wir uns auf die geistige Welt einlassen wollen! 

Zweifel sind angebracht, wenn jemand seine übersinnlichen Fähigkeiten zur 'Sensationshascherei' oder gar 'Angstmache' einsetzt. Bisher habe ich übrigens auch niemanden erlebt, der für mich überzeugend 'aufgestiegene Meister' 'channeln' konnte, auch wenn genau das gesagt wird, was 'man' 'gerne hört'. Ein Kontakt zur geistigen Welt soll sich m.E. nicht nur gut (‚heilig’) anfühlen, sondern muss für den Empfänger unbedingt konkret nachvollziehbar sein: Im Arthur Findlay College habe ich  schon oft das so genannte 'Trance Speaking' erlebt (und selber geübt) = das Medium geht in eine Trance, die so 'leicht' ist, dass das Medium sich noch seiner Umgebung bewusst ist, aber doch so weit, dass das Medium seinen bewussten Willen vollkommen zurücknimmt und die geistige Welt durch sich sprechen lässt. Meist stellen sich die 'Sprecher' aus dem Jenseits mit Vornamen vor und sagen, dass sie für eine ganze Gruppe sprechen, teils werden auch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Ich persönlich habe einmal eine wunderschöne Botschaft an die Allgemeinheit direkt auf meine augenblickliche Situation beziehen können, was sehr hilfreich war und einmal habe ich eine ganz persönliche Botschaft erhalten, die mich zu Tränen rührte. Das ist für mich beim 'Channeln' das Wesentliche, dass es mich wirklich berührt und mir in meinem Leben konkret weiterhilft.

Im Amerikanischen werden spirituelle Medien eben auch ‚Channel’ = Kanal genannt. Wie zutreffend dieser Begriff ist, durfte ich erleben als mich ein erfahrenes Medium dazu ‚verführte’, mich mal in so ein ‚Holzkabäuschen’ zu setzen, in dem zu Anfangszeiten des Spiritismus die Trance-Medien saßen. Trotz aller positiven Erfahrungen ergriff mich da wieder das große Schaudern, aber die alte Dame lächelte so lieb und sagte: „Das ist SCHÖN! Das musst Du mal gespürt haben!“ und so setzte ich mich in diese ‚Holzkiste’, die nach vorne und nach oben offen war (vorne noch ein Vorhang zur dramatischen ‚Enthüllung’ des in Trance gegangenen Mediums im Kasten).

Die Energie war wirklich wunderschön und ich SPÜRTE, wie gut diese physische Begrenzung mir half, die Energien NACH und VON OBEN zu KANALISIEREN. Da wurde mir am eigenen Leib klar, wozu die Kronen von Königen und Königinnen gut sind und warum Bischöfe (und der Papst) hohe Mützen tragen, die oben offen sind: Diese Menschen haben (oder hatten zumindest in früherer Zeit) Heilkräfte, die dem Volk zugute kamen und die Krone ist nicht nur ein Symbol dieser Macht, sondern auch ein physisches Hilfsmittel, das dem Träger hilft, den Kanal zum ‚lieben Gott‘ - zu den heilenden Energien und dem Wissen des ‚großen Geistes‘ zu schaffen, der durch das Kronen-Chakra in die Person ‚eingeht‘, um durch diese verbreitet zu werden.

Den Habsburgern wurde nachgesagt, Kröpfe heilen zu können und meine Beobachtungen zeigen, dass Medialität und Heilerfähigkeiten zusammengehören und durchaus ‚vererbt’ sein können, denn es gibt spirituelle Medien, die von Kindheit an Verstorbene sehen und/oder hören. Man kann diese Fähigkeiten aber auch erlernen und durch stetige Übung verbessern, insbesondere durch regelmäßige Meditation, um in veränderte Bewusstseins-Zustände (= Trance) zu kommen - am besten in einem Kreis (Zirkel) mit anderen Menschen, was auch persönlich stärkt, ganz nach dem Motto 'Lieber im Kreis sitzen, als ständig im Kreis laufen ...'

Aber man braucht kein Habsburger sein, um ‚mit dem Himmel zu reden’ – die Verbundenheit zweier Herzen genügt: Unser alter Nachbar war gestorben und seine Witwe Lina erzählte mir, dass sie am Tag vor der Beerdigung plötzlich das Gefühl hatte, dass ihrem Willi der Sarg nicht gefällt(!) Sie rief ihre Nichte Erika am anderen Ende von München an und sagte: „Erika, Du musst mich sofort zum Ostfriedhof fahren, dem Willi gefällt sein Sarg nicht!“ Erika dachte: ‚Jetzt halluziniert die arme Tante in ihrer Trauer!’ und wehrte ab: „Aber, Tante, ich hab einen Kuchen im Ofen!“ „Tu den Kuchen raus und komm!“ sprach die Tante energisch. „Am Friedhof bin ich der Erika aus dem fahrenden Auto gesprungen“ erzählte sie mir „weil da gerade zwei Männer mit einem Lastwagen wegfahren wollten. Und die habe ich gefragt, was sie da gemacht haben und dann haben sie gesagt, wir haben das Grab für Willi … ausgehoben, aber war eine falsche Grabstätte! Und wenn die weggefahren wären, hätte keiner mehr das richtige Grab ausheben können, weil am nächsten Tag (Beerdigung) Feiertag war und dabei hat die ganze Verwandtschaft aus dem Allgäu schon Hotels gebucht gehabt!“

„Aber er FEHLT mir so!“ seufzte sie. „REDEN Sie mit ihm!“ antwortete ich und bekam wenige Tage später folgende Rückmeldung: „Ich wollt’ dem Willi sein Bild aufhängen, aber ich hab nicht gewusst, wo er die kleinen Nagerl aufgehoben hat. Also hab ich das Bild genommen und hab gesagt: „Willi, Du sagst mir jetzt sofort, wo die Nagerl sind!“ (O-Ton Lina – etwa 1,55 m - an Willi, den knapp-2-m-Mann!) „Und da hab’ ich eine Stimme - so im Kopf - gehört: ‚Geh runter zum Gaszähler, da ist ein Vorhang und dahinter sind zwei Blechdosen und in der unteren sind die Nagerl!’ Ich hab’ gar nicht gewusst, dass da ein Vorhang ist, aber ich bin zum Gaszähler runtergegangen und da war ein Vorhang und in der unteren Dose waren die Nagerl!“ Und sie selber wirkte tatsächlich auch `ganz aufgeräumt’, weil sie mit ihrem Willi reden konnte!

Solche wahren Geschichten bestärken meinen Wunsch, mehr Mitmenschen die Kunst nahe zu bringen, mit der Seele geliebter Menschen zu kommunizieren, ob diese Seele im Diesseits oder im Jenseits weilt, ob sich jemand im Koma befindet oder das Bewusstsein durch Demenz getrübt ist, ob es um das Befinden der anderen Person geht oder ob man noch etwas miteinander zu klären hat. Wenn wir es wagen, unsere übersinnlichen Fähigkeiten und unsere Herz-Intelligenz zu nutzen, gelingt uns das auch.  Zum Üben von sinnlicher und übersinnlicher Wahrnehmung und Kommunikation biete ich ‚Feen-Kreise’ an, die für alle offen sind, die mit Achtung und Integrität arbeiten.

Ganz wesentlich ist nämlich die Absicht eines Mediums: Tut es jemand, um sich zu beweisen, um ‚was Besonderes’ zu sein (oder gar Macht über andere zu erlangen), wird er auf Dauer keinen Erfolg damit haben und ‚alles zurückbekommen’, was er ‚angestellt’ hat. Die reinsten und klarsten Botschaften kommen durch, wenn jemand echte Freude daran hat, diesen Kontakt herzustellen und anderen damit zu helfen:

Einmal bekamen wir als Hausaufgabe, eine Botschaft für jemanden in der Gruppe zu empfangen und am nächsten Tag zu übermitteln. So lange ich darüber nachdachte, wie ich diesen schwierigen Test wohl bravourös bestehen könnte (Oh Eitelkeit, oh Ego!), blieb mein innerer Bildschirm zappenduster. Irgendwann (es war schon spät …) fragte ich mich, für WEN in der Gruppe ich wohl eine heilende Botschaft empfangen dürfte und ‚hörte’ gleich: ‚Roberta’. Gut! Die saß in unserer Gruppe und ich mochte sie sogar besonders gerne und war ganz gespannt, was da wohl käme. Als erstes flatterte eine weiße Taube über meine ‚Leinwand’, was ich später im Kurs übersetzte in: „Ich habe eine Friedens-Botschaft für Roberta!“ Danach 'kam' eine alte Dame und ich spürte in meinen eigenen Händen, dass ihre Hände schwer von Rheuma verkrüppelt waren und dass sie mit diesen Händen eine Katze streichelte, die auf ihrem Schoß saß. Daran erkannte Roberta sofort ihre Schwiegermutter. Und dann versuchte diese Schwiegermutter - in mir -, Roberta anzulächeln und ich fühlte in meinem eigenen Gesicht, WIE schwer das für sie war, gegen ihre tief eingegrabenen Falten einen freundlichen Gesichtsausdruck zu produzieren. Und als ich das sagte, traten die Tränen in Robertas Augen, sie seufzte tief, nickte, und sagte, dass sie dieses Friedensangebot wohl annehmen kann, weil sie weiß, wie schwer das der alten Dame fallen musste ….

Oft muss man übrigens auch Symboleübersetzen’: Bei einer Übung ‚sah‘ ich die Unterseite eines Schädels und die obersten Halswirbel und wir ‚dokterten‘ lange an der Frage herum, ob die Betreffende Probleme im Nacken haben könnte, bis mir einfiel, dass der oberste Wirbel auch Atlas heißt und ich so auf ‚Atlantis‘ kam ... Genau das war’s – und wie anders hätte ich draufkommen sollen, denn wenn ich eine Insel gesehen hätte, würden wir wohl heute noch raten, welche! Es gehört zum Handwerkszeug eines Mediums, das eigene ‚Mind‘, also das bewußte Denken zu nutzen, aber sich dennoch ganz herauszuhalten und keinerlei Erwartungen zu hegen.

Adlige schickten schon mal ihre Dienstboten zum Medium. Auch in einer Demonstration kann jemand als ‚Stellvertreter’ (= ‚Proxy’) zum Überbringen einer Botschaft dienen: Wir arbeiteten in Zweiergruppen. Nach der Arbeitsvorbereitung schloss ich die Augen und ‚sah‘ eine gebückte Gestalt mit langen schwarzen Haaren und schwarzer Kleidung – vor lauter Schwarz konnte ich kaum ein Gesicht sehen. Das sagte ich. Dann legte sich über dieses Bild groß das Gesicht eines jungen Mädchens im dauernden Wechsel mit dem Gemälde der Mona Lisa. Ich interpretierte, dass diese Frau in ihrer Jugend eine Ähnlichkeit mit Leonardos MONA LISA gehabt haben musste, und sagte auch das. Im Geiste fragte ich, woran der Empfänger sie erkennen würde und sie neigte ihren Kopf noch weiter. Mir ein Rätsel, aber ich beschrieb es. Dann fragte ich, warum sie gekommen sei und sie reichte mir sofort ein sehr feingliedriges Goldarmband. Sie deutete auf ihr rechtes Handgelenk und ich sagte, dass es da getragen werden solle und dass es darum ginge, das Armband zu SPÜREN, diese ganz leise, sanfte Berührung. Als ich das ausgesprochen hatte, verneigte sich die Gestalt in Schwarz, drehte sich um und schlurfte langsam davon. Im Geiste bedankte ich mich bei ihr und sah meinen Übungspartner fragend an.

Er sagte, dass er genau wisse, wen ich meinte – es handle sich um eine alte Dame, kürzlich verstorben, die – solange er sie kannte - schwarz getragen habe, schwarze Hosen, schwarze T-Shirts, schwarze Armbanduhr, vermutlich auch einen schwarzen BH ... Sie habe sich auch die Haare schwarz gefärbt, weil sie nicht alt werden wollte und mit diesen langen schwarzen Haaren habe sie ihn (den Empfänger) immer an die Sängerin Cher erinnert, ob ich die kennen würde? Ja, sagte ich, das kommt hin! „In fact – her sons always said ‚you look like MONA LISA!‘“ – oh, das war natürlich ‚Evidence‘ (= Beweis) vom Feinsten, dass ich sogar den Kosenamen richtig hatte! Und der geneigte Kopf? Nun, sie hatte in ihren letzten Lebensjahren eine Krankheit mit erheblichen Atemproblemen, sodass er sie immer mit gebeugtem Kopf gesehen hatte. Er hatte sie tatsächlich daran sicher identifizieren können! Und das Armband? Nun, das hatte derjenige ihrer Söhne von ihr geerbt, der nicht auf ihre Beerdigung ging, weil er sich weigerte, ihren Weggang zu akzeptieren, weil er sie immer noch SPÜREN wollte. Dieser Sohn trug dieses Armband tatsächlich am Handgelenk, obwohl das ‚schwul‘ wirken könnte, was er nicht war. Dieser Sohn würde nie in eine spiritistische Kirche gehen, hatte aber großes Vertrauen in meinen Übungspartner, der nun einen wahrhaft   b e r ü h r e n d e n Gruß zu überbringen hatte.

An meinem zweiten Abend im Arthur Findlay College wurden wir übrigens zu einem ‚Spiritualist Service‘, einem Gottesdienst in der Kirche, gebeten und als zweites Medium trat – zu meiner größten Überraschung und Freude – Muriel Tennant auf, die Autorin genau des einzigen Buches, das ich je über diese Dinge gelesen hatte.

Und sie begann: „Ich wende mich an die Dame mit dem wunderschönen türkisfarbenen Schal ...“ Nun, kein anderer der 120 Anwesenden trug einen großen strahlend türkisfarbenen Schal außer mir, aber dennoch drehte ich mich schnell um (ich saß in der letzten Reihe!), um zu sehen, ob nicht vielleicht doch irgendjemand hinter mir ebenfalls .... „Das ist doch türkis, oder?“ hörte ich Muriel fragen, drehte mich wieder nach vorne, lachte mit allen anderen mit und nickte. Da fuhr sie fort: „Es baut sich ein Mann auf, er ist sehr zielgerichtet und direkt. Dieser Mann hat Wissen weitergegeben, nicht unbedingt als Lehrer.“ Ich erkannte sofort meinen Großvater, der bei uns gewohnt hatte und mir schon vor der Schule Lesen und Schreiben beigebracht hatte. „Dieser Mann würde Dich am liebsten an der Hand nehmen, mit Dir am Wasser entlang gehen und flache Steine werfen, so dass sie übers Wasser hüpfen.“ Das war tatsächlich eine ganz spezielle Kindheitserinnerung, denn er hatte mir genau gezeigt, welche Art Steine geeignet sind und er konnte einen Stein wohl an die 20 Mal hüpfen lassen, bevor er unterging. Also bestätigte ich das. „Er zeigt mir ein Buch, schlägt es auf und da ist etwas Handschriftliches von ihm. Kannst Du das bestätigen?“ Oh, ja, ich habe nur vier Gegenstände von ihm, darunter ein Büchlein mit seinen Kriegserinnerungen!

Muriel hüpfte vor Freude, als ich sagte, dass er das ganze Buch geschrieben hat. Nun folgten mehrere persönliche Botschaften, unter anderem bekam ich einen ganzen spirituellen Regenbogen, der sich auf mein Wissen bezog und ich wurde bezüglich zweier Themen ermutigt, die mir Kopfzerbrechen bereitet hatten. Ein Regenbogen half mir übrigens später, meinen neuen Wohnort zu finden. Nun wusste ich: ‚Die Götter‘ (The Great Spirit, Gott, das Universum, wie auch immer man es nennt) müssen mich sehr lieben, dass mir so schnell meine spontanen ‚Bitten‘ erfüllt wurden, Muriel kennenzulernen und Kontakt zum heiß geliebten Opa zu bekommen.

Sollte sich jemand vor Geistern ‚gruseln‘, dann ist einer der sichersten Orte das Arthur Findlay College, denn die Profis dort wissen genau, wie man mit Geistern aller Art umgeht. Die Atmosphäre, die dort herrscht und immer wieder neu geschaffen wird, ist so voller Liebe und Frieden, dass wirklich nur die guten Geister Zugang haben. 'Fürchten' braucht man nach Aussage der meisten Tutoren dort 'nur' gewisse Lebende. Wie wahr! 'Gespenster' (im Sinn von Poltergeister wie vor vielen Jahren in Rosenheim) sind nach Aussage von Steven Upton (Heiler und z.Zt. 'Chef' der SNU = Spiritualist National Union) die 'physischen Projektionen' von Lebenden. 

Was ich im Laufe der Jahre zugetragen bekam ist, dass die meisten Medien auch ‚verirrten Seelen‘ den Weg ins Licht weisen können – solche Verirrungen geschehen oft nach einem sehr unerwarteten und plötzlichen Tod und das sind (m.E.) dann die ‚Gespenster‘, die manche Menschen ‚gruselig‘ wahrnehmen. Man kann ihnen z.B. ‚im Geiste’ sagen, dass sie von einem geistigen Führer geleitet werden - das kann ein Engel sein oder ein früher verstorbener Verwandter oder Freund, der sie ins Licht begleitet. Manchmal wollen sie allerdings auch noch etwas erledigt wissen, was man dann an diejenigen weitergeben kann, die in der Lage sind, das auszuführen. Oder sie 'schauen einfach mal nach dem Rechten', oder geben einem Enkel ein liebevolles 'Zeichen', was man ja verstehen und  sich und anderen erklären kann, oder?

Vor Tischchenrücken dem Quija-Bord wird übrigens gewarnt, denn nicht alle 'Jenseitigen' sind 'plötzlich Engel'! Wir behalten zunächst den Entwicklungszustand bei, den wir auf Erden hatten und beginnen unsere nächste Existenz unter ähnlichen Umständen, aus denen wir die alte verlassen haben. Daher empfiehlt es sich für alle, die Kontakt zum Jenseits aufnehmen, ausdrücklich NUR nach den 'guten Geistern' zu fragen!

Was ich bisher beschrieben habe, läuft unter dem Begriff 'Mental Mediumship' (auch das Trance-Healing, das ja durchaus körperliche Auswirkungen auf den Klienten haben kann). Das was den 'Spiritismus' früher auch so 'gruselig' machte, war 'Physical Mediumship' = die Fähigkeit, materielle Phänomene zu erzeugen: Medien erzeugen in tiefer Trance ‚Manifestationen’ = sichtbare weiße ‚Nebel’ aus sogenanntem ‚Ektoplasma’, das aus Körperflüssigkeiten des Mediums besteht und die Gestalt Verstorbener annimmt. Transformation nennt man es, wenn sich ein Medium vor aller Augen in den Verstorbenen 'verwandelt'. Dies kann für das Medium extrem erschöpfend und sogar lebensgefährlich sein: Im 19. Jahrhundert starb ein Medium daran, dass Störenfriede Teile des Ektoplasmas an sich rissen. Tief-Trance-Medien können bewirken, dass aufgestellte 'Schalltrichter' (Megaphon) 'von Geisterhand' angehoben werden, im Raum unter der Decke kreisen, dann auf einen Empfänger zeigen und dann hören alle die Stimme des Verstorbenen. So erlebte es übrigens auch Sir Arthur Conan Doyle mit den Stimmen seiner verstorbenen Eltern. Auf dem Heimweg von dieser spiritistischen Sitzung sprach er die folgenreichen Worte: "Heute Nacht werde ich einen Mord begehen!" Auf die erschrockene Nachfrage seiner Freunde antwortete er: "Ich werde Sherlock Holmes zu den Akten legen und meine ganze Energie und mein Vermögen der Verbreitung dieses Wissens widmen!" ... was er auch wahr machte.

Physical mediumship ist heutzutage sehr selten geworden, weil nicht mehr viele Menschen die erforderliche Hingabe aufzubringen, TÄGLICH MEHRERE STUNDEN 'für Spirit zu sitzen'. Heutige Medien bringen die Botschaften aus der anderen Welt viel schöner  - weniger gruselig - und müheloser ‚rüber’. Einmal durfte ich sogar wissenschaftliche Versuche mit 'mental mediumship' erleben:

Roy Keghan filmte mit einer modernen Infrarotkamera die energetischen Vorgänge bei so einer ‚Sitzung im Kreis’ ('open circle') mit mehreren erfahrenen Medien: Da sah ich auf dem Bildschirm, wie winzige Lichterfünkchen durch den ganzen Raum schwirrten, bis eins zielgerichtet im Hinterkopf eines Mediums zu verschwinden schien. Und immer dann begann das betreffende Medium eine Botschaft zu übermitteln!

Zurück in den deutsch-sprachigen Raum: Was die Schweizerin Elisabeth Kübler-Ross begonnen hat, führt hier Michael Schröter-Kundhardt weiter (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie), der Nah-Todeserfahrungen untersucht und u.a. herausgefunden hat, dass es tatsächlich so etwas wie eine Hölle 'im Jenseits' gibt(!). Ich meine, dass man sich die auch schon im Diesseits schaffen kann und dass man letztlich doch eine Chance bekommt, auch wenn Hölle laut den Zurückgekehrten so scheint, als würde sich 'bis in alle Ewigkeit NICHTS VERÄNDERN' (interessant, gell!?!). Ich bin dem Schicksal jedenfalls sehr dankbar, dass es mir Wege weist, mir immer wieder 'meinen Himmel' zu schaffen - so wie ein alter Herr erzählte, der das KZ gesund überstanden hat: In seiner Baracke haben sie jedes Essen gemeinsam 'zelebriert', haben sich auch für brackiges Wasser und hartes Brot von Herzen bedankt, haben ein Tischgebet gesprochen, eine anregende Konversation gepflegt und so das Unvermeidbare besser überstanden als alle anderen rundum. Wichtig ist 'nur', dass man diese Gabe nicht zur Wirklichkeitsflucht mißbraucht. Da wünsche ich Ihnen und mir selber immer ein gutes Unterscheidungsvermögen!

In zahlreichen Kursen im Arthur Findlay College habe ich fleißig geübt, von der 'Platform' (Podium) aus Beweise für das Leben nach dem Tod zu erbringen und tue das auch gerne für Sie - vor Gruppen wie auch im Einzeltermin. Meine Berufung ist das geistige HEILEN (mit Hilfe Ihres und meines Verstandes UND von Heilern aus der geistigen Welt) und den Gebrauch sinnlicher & übersinnlicher Wahnrehmungsfähigkeiten zu SCHULEN, denn es ist mir die größte Freude, meine Mitmenschen dabei zu unterstützen, SELBER ihre intuitiven und medialen Fähigkeiten zu entdecken und für ihren Alltag und ihren Lebensweg zu nutzen und end-los Freude damit zu haben! So kann ich immer wieder staunen, was gute Menschen und 'gute Geister' gemeinsam alles bewirken können! www.Pantherapie.de - Veronica Mary Ziegler


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