Aufstellen bringt Ordnung:
'Aus Chaos entsteht Kreativität' sagte Gordon Stokes oft.
Klar. NOTgedrungen.
Zu viel Ordnung = zu wenig Leben, stimmt,
aber zu viel Unordnung hält erst recht vom Leben ab:
Hier geht es also darum, wie man auf der geistigen Ebene die richtigen Impulse setzen kann,
um auch 'im Leben' und in der physischen Welt Ordnung zu schaffen und zu erhalten.
Wer sich diese 5 Seiten ausdruckt, kann sie in Ruhe lesen & weiterverschenken ...
Weil sich Gegensätze anziehen, hab' ich immer mindestens eine(n) 'Messie' in meiner Umgebung. Früher hab ich da schon mal tatkräftig 'eingegriffen' und pünktlich zu Weihnachten 14 Stinkewindeln, 28 angeschimmelte Käsebrotreste, 239 Blech-Autos, eine lebende Perserkatze, unzählige Lego-Steine und zwei Kinder aus einem Riesen-Laufstall gerettet und im ganzen Haus pingelige Ordnung bis in die hinterste Schublade gemacht ... bis ich feststellen musste, dass die betreffende Freundin zwar ein, zwei Wochen 'häppi' war, aber die Ordnung nicht dauerhaft aufrecht erhalten konnte. Also musste da was Grundsätzliches dahinterstecken.
Und wo fanden wir wohl die 'Wurzel des Übels'? Bei einem Vater, hoch angesehen, der sie lieber mit 16 Jahren vor die Tür gesetzt und enterbt hatte, statt zuzugeben, dass er nicht genügend Zeit und Liebe für sein fünftes Kind aufbringen konnte und bei einer Mutter, die aus gesellschaftlichen und finanziellen Gründen lieber zum Ehemann hielt als zur Tochter. So musste diese tatsächlich schon als Minderjährige 'auf den Strich gehen', was ihr der Vater zu Unrecht unterstellt hatte und DESWEGEN gelang es ihr nicht - trotz aller Bemühungen - ihr Leben und 'ihre Bude' 'in Ordnung zu bringen'. So musste sie die nicht geheilte Ausgrenzung eines Vorfahren (er) leben, um das Thema für die Familie heilen zu können.
Am Beispiel von Barbara (Name nicht geändert!) will ich beschreiben, wie sehr uns unsere Familiengeschichte beeinträchtigen kann und wie wir sie verstehen und heilen können: Eines Tages besuchte mich meine Bekannte Birgit mit ihrer besten Freundin (und künftigen Wohn-Genossin) Barbara. Denen schwärmte ich von den (damals ganz 'neuen') Familienaufstellungen vor und Barbara bat mich sofort darum, ihr das am praktischen Beispiel zu demonstieren.
Ihr Vater hatte vor ihrer Mutter eine Geliebte gehabt, an der er auch nach Eheschließung noch 'hing'. (In Bayern sagt man dazu auch "g'schlampert's Verhältnis". Nein, mit diesem Hinweis will ich niemandem 'auf die Füße treten', sondern darauf aufmerksam machen, dass der Volksmund das so nennt, wenn in einer Beziehung einer nicht voll zum anderen steht und der andere das mit sich machen lässt. Und der Volksmund hat da nicht ganz Unrecht, dass das NICHT 'in Ordnung' ist, denn daraus ergeben sich selten gesunde Beziehungen.)
Nachdem er Barbara gezeugt hatte, verlangte ihr Vater von seiner Frau, die gemeinsame Tochter solle genau so heißen wie seine Geliebte ... und zog in den Krieg. Als er nach ein paar Jahren zurückkam, stand auf der Taufurkunde zwar an erster Stelle der Vorname der Geliebten, seine kleine Tochter hörte jedoch nur auf ihren zweiten Vornamen Barbara. Die Mutter hatte damit sehr klug gehandelt: Sie hatte etwas 'Schlechtes' (sie miß-achtende Forderung des Ehemannes) mit 'Schlechtem' (raffinierter Namens-Trick) 'vergolten', aber es war etwas weniger 'schlecht', sodass ein Ausgleich erfolgte, der sie befriedigte, die Beziehung aber dennoch gut weitergehen konnte.
Wir stellten also Vater, Geliebte, Mutter sowie Barbara selber auf: Ich stellte mich als Stellvertreterin der jeweiligen Person zur Verfügung, Barbara stellte mich nacheinander 'aus dem Bauch heraus' als jeweilige Person auf ihren (aktuellen) PLATZ im Raum, wir legten an diesen Platz einen Zettel mit dem Namen und der Blickrichtung der betreffenden Person und als alle standen, machte es sich Barbara in meinen Opa-Sessel bequem und ich fühlte mich am jeweiligen Platz in die einzelnen Personen ein und gab Rückmeldung, was sie dachten, fühlten / spürten und fand heraus, was geschehen müsste, damit alle zufrieden wären.
Bei der Aufstellung wurde schnell klar, dass Barbara in ihrer Urspungs-Familie (= Eltern, Großeltern) trotz des 'Namenstricks' Stellvertreterin der früheren Geliebten des Vaters gewesen war und somit ständig im Clinch mit der Mutter. (Wäre Barbara ein Junge geworden, hieße das im Fachjargon 'gegengeschlechtliche Identifizierung' und solche Menschen tun sich wirklich schwer, ihre eigene Geschlechtsrolle zu leben, ohne zu wissen, warum! Hier kann übrigens homo- und transsexuelles Verhalten seinen Ursprung haben!)
'Barbara' heißt übrigens 'die Fremde' - genau so hatte sich Barbara bis dahin tatsächlich immer und überall gefühlt, denn wer gezwungenermaßen die Rolle eines anderen leben muss, der findet kaum zu sich und an seinen eigenen Platz! Damit sie diesen endlich finden und einnehmen konnte, nahmen die Seelen des Vaters und der Geliebten mit Liebe und Dankbarkeit für den gemeinsamen Weg voneinander Abschied, die Seele des Vaters bat die der Geliebten um Wohlwollen gegenüber seiner Frau und Tochter und alle waren 'häppi' (für mich als mediale Stellvertreterin in allen Rollen spürbar) - diesmal jedoch dauerhaft und die Wirkung in der Realität zeigte sich innerhalb weniger Tage, denn meine Bekannte Birgit rief mich an und schwärmte:
Barbara IST GANZ AUFGERÄUMT! Stell Dir vor - sie MACHT ORDNUNG!
"Äh, ja?" sprach ich - "Ja, weißt Du denn nicht, was für ein Messie Barbara bisher war? Eine Wohnung von 150 Quadratmetern für sich alleine und wenn ich sie besuche, find ich nicht mal einen freien Stuhl zum Sitzen!" - Oha! DAS war's also, was ORDNEND WIRKT! Birgit und Barbara fanden kurz danach die perfekte Wohnung (ebenfalls eine logische Folge dieser Aufstellung) und ich habe seither 'Aufstellung' als 'Balance-Technik' in meinem Arbeitsordner (geistiges Schatzkästchen).
Da kann es dann auch vorkommen, wenn der Muskeltest das anzeigt, dass ich zwei Stühle hinstelle und meine Klientin bitte, auf dem einen als sie selber Platz zu nehmen, der anderen Person (die man sich auf dem anderen Stuhl vorstellt) 'ihre Meinung zu sagen' und sich dann auf den anderen Stuhl zu setzen und als die andere Person darauf zu antworten. Das kann dann mehrmals hin- und hergehen, bis Verständnis gefunden ist = bis Verständigung stattfinden kann. Das ist übrigens eine wunderbare Technik, die man auch 'ganz alleine' durchführen kann, um sich auf ein schwieriges Gespräch vorzubereiten, denn wenn man sich so in den anderen einfühlt, versteht man dessen Standpunkt besser und kann entsprechend darauf eingehen.
Wesentlich bei jeder Arbeit mit Menschen (egal ob lebend oder im Jenseits): Ich definiere mich, dass ich NUR
DAS zu spüren und zu WISSEN bekomme, was für das momentane Anliegen
relevant ist UND was die betreffende Seele auch bereit ist,
preiszugeben: 'Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem
anderen zu' - sonst hast Du selber irgendwann einmal das Selbe zu
erleiden, damit Du's lernst, wie sich das anfühlt.
Andererseits: WENN jemand anderer z.B. in Deinem Privatleben
herumschnüffelt, muss das nicht heißen, dass Du das in diesem oder
einem anderen Leben einmal getan hast und deswegen dafür 'bestraft' wirst!
Schuldgefühle ohne konkret nachvollziehbare Ursache sind
kontra-produktiv! Wer 'ausspioniert werden' als Herausforderung sieht, kann sich
'Belohnungshormone' holen, indem er sie meistert. Und wer sich daran
erinnert, dass er selber auch schon mal sowas gemacht hat und die
'Strafe' als Ausgleich dafür annimmt, ohne Schuld weiterzugeben, hat etwas 'für seine Ewigkeit' gelernt, kann Lektionen dieser Art künftig an sich vorübergehen lassen und kann
stolz darauf sein, die Wahrheit konfrontiert zu haben.
Imbalance & Krankheit entsteht dann, wenn Menschen nicht den ihnen zustehenden Platz einnehmen dürfen, wenn sie SICH nicht leben dürfen, wenn sie einen Platz zugewiesen bekommen, an dem sie sich nicht wohlfühlen, oder der nicht der ihre ist! Daraus können schlimme Aggressionen erwachsen, die sich - je nach Naturell - nach innen oder nach außen richten können. Wenn man's so sieht, ist der 'Witz' vom 'braven Hund' nicht absurd-grausam, sondern zweideutig-realistisch:
Mittlerweile könnte ich ein Buch füllen mit den spannenden Aufstellungen, in denen ich schon als Stellvertreterin stehen durfte und weiß, dass dies eine exzellente Methode ist, um 'ganze Familien' zu heilen - sowohl rückwirkend für die Seelen, die sich bereits im Jenseits befinden, als auch für die, die in der Gegenwart leben und selbstverständlich für die noch ungeborenen Seelen, die noch in diese Familie kommen werden. Ich habe miterlebt, wie Selbstmorde verhindert, (Erb-)Krankheiten erfolgreich ausgeladen und marode 'Geschäfte' in Schwung gebracht wurden.
Kaum jemand WEISS, dass z.B. die Seelen von Geschwistern am liebsten den Seelen ihrer verstorbenen (auch abgetriebenen!) Geschwister nachfolgen würden und das - manchmal noch Jahrzehnte später - auch tun! Ich kenne so einen Fall, wo die Mutter von 5 Kindern (das jüngste keine 2 Jahre alt) sich mit fast 50 Jahren vor einen Zug warf, um ihrer älteren Schwester nachzufolgen, die mit 6 Jahren nach einem Treppensturz verstorben war. Wie viel Leid, vieviel Sorgen hätten da verhindert werden können, wenn man rechtzeitig eine Familienaufstellung gemacht hätte ... wenn man nur von dieser Möglichkeit gewusst hätte und wenn man nicht Angst vor dem Vorurteil gehabt hätte, dass 'man einen an der Klatsche haben muss, um sowas zu machen'. Wer befasst sich normalerweise schon damit, wie sich das Schicksal eines Großonkels oder die 'Taten der Vorväter' in der Gegenwart auf die Nachfolgenden auswirken können? Und dennoch könnte es vielen Menschen sehr viel besser gehen, wenn sie 'Familienschicksale' WAHRnehmen und anerkennen, durch Kommunikation mit den einzelnen Seelen in Ordnung bringen und damit heilen würden.
Empfehlen kann ich da zunächst JEDEM das Taschenbuch von Thomas Schäfer: "Was die Seele krank macht und was sie heilt". Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und beschreibt die wesentlichen Elemente dieser Arbeit sowie funktionierende Ordnungs-Prinzipien für Familien und Partnerschaften. Dieses Büchlein hat schon viele Leben 'komplett umgekrempelt' - zum Guten!
Wer erwägt, eine Aufstellung zu machen, kann sich mit dieser Lektüre vorab umfassend informieren.
Empfehlen will ich aber auch JEDEM, sich dessen bewusst zu sein, dass da wirklich mit den Seelen = mit dem essentiellen Wesen der betreffenden Menschen gearbeitet wird und dass derjenige, der eine Aufstellung leitet, entsprechende Achtung davor haben MUSS, Fachkenntnis und eigene Erfahrung braucht und dafür sorgen MUSS, dass LIEBE FLIESST. Dieser Mensch MUSS auch seine eigenen Themen entsprechend bearbeitet haben und er MUSS sich aus den Themen anderer emotional und mental herausnehmen, braucht aber auch exzellente mediale Qualitäten, um spüren zu können, 'ob alles passt'. Ich sage sehr selten MUSS, aber in dem Fall kann ich gar nicht deutlich genug sagen, dass ich mir von niemand (mehr) in meinem Familienschicksal herumpfuschen lassen würde, der diese Anforderungen nicht erfüllt, "denn viele fühlen sich berufen (und haben auch den 'schönen Schein' dazu), aber nur wenige ..." ... Sie wissen schon ... Nein, ich biete keine Gruppen an, sehe aber durchaus einen Nutzen für ALLE Beteiligten in Aufstellungen in der Gruppe, WENN sie mit Kopf, Bauch und Herz geführt wird, damit alle Beteiligten (ihre) Liebe (er-) leben können, statt der SCHEIN-Heiligkeit zu dienen.
Wie? Sie HABEN schon Ihre Urspungs- und Gegenwarts-Familie 'gut aufgestellt' (in der Schweiz schon immer der Ausdruck für 'gut drauf sein') und dennoch ... ständig Unordnung in der Bude? Wie wär's dann mit Ausmisten - auf Bajuwarisch RammaDamma? Auch hier gibt es DIE Buch-Empfehlung von mir: Karen Kingston 'Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags'. Ich hab dieses Büchlein nur gekauft, um es einem ganz bestimmten Messie zu schenken, denn ich, nein, ich brauch doch sowas nicht! Konnte aber nicht widerstehen und las das Buch. Heimlich, sozusagen. Die ganze Nacht. Früh um 5 war ich durch und hatte verstanden: "Das, was man sammelt, lebt man nicht!" Wanderte in mein Schuh-Kämmerchen, sortierte 50 Paar Schuhe aus, die ich seit 'Ewigkeiten' nicht getragen habe und fuhr sie sofort in die Alt-Schuh-Sammlung. Dann machte ich mit besagtem Messie einen Spaziergang (den ersten seit vielen Jahren), und erklärte ihm, dass er seine (höchstens 2000) CDs mal aussortieren müsste, um endlich wieder Musik in seinem Leben zu haben! Und dann machte ich (viele Jahre her) die ersten drei Kurse bei Karen Kingston in London: www.spaceclearing.com - ja und ich muss sagen: Ich rümple immer noch und immer wieder ... gerne!
Was mir (und meinen KlientInnen) beim Ordnen noch hilft, sind Aufstellungen im Ba-Gua (das Quadrat aus dem Feng Shui, das in 9 Quadrate unterteilt ist und 'über die Wohnung gelegt wird'). Da stelle ich 'aus dem Bauch' die betreffenden Personen oder 'Elemente' hinein, dann gehe ich an die jeweiligen Plätze, spüre hinein und finde für alle einen guten Platz. Durch die Zuordnungen der 9 Quadrate weiß ich auch bewusst, um welche Art Energie es jeweils geht, bzw. wo welche Änderungen sinnvoll sind. Man kann das auch alleine machen, aber die Gefahr ist (wie immer bei geistigen Veränderungs-Prozessen) dass man seine eigene Betriebs-Blindheit übersieht, deswegen ziehe ich es vor, bei meinen eigenen Themen einen Außenstehenden dabei zu haben.
Wenn es um Ordnung im Kosmos geht, gehe ich gerne in mein Indianisches Medizinrad , um die eigene Position im Weltenlauf zu erkennen, Kraft auf diesem Platz zu schöpfen, mir 'Helfer aus der Natur' zu holen und den nächsten Schritt zu wählen. Wenn Sie das auch wollen, z.B. zum neuen (Lebens-)Jahr, dann können Sie gerne einen Termin speziell dafür mit mir vereinbaren.
Manchmal geht es wirklich nur um 'Know How': Jemand, der noch nie in einem Büro gearbeitet hat, braucht sich nicht zu schämen, wenn er selber seinen Papierkram nicht gut sortieren kann, aber er braucht sich nicht zu beklagen, wenn er keinen Profi engagiert, der es ihm beibringt! Ich habe einen Mann auf Jahrzehnte glücklich gemacht (Doch! Ehrlich! Sagt er!), nur indem ich für seinen Papierkram entsprechende Leitz-Ordner mit beschrifteten Trennblättern angelegt habe, die genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt waren! Da haben wir also dem jeweiligen Thema SEINEN PLATZ zugeORDNET ... und 'alles war gut' ... vorbehaltlich man rafft sich dann auch auf, regelmäßige Ablage zu machen und auch dem neuen Papier an seinen Platz zu tun. Das kann man aber nur, wenn man vorher festgelegt hat, 'wo was wohnt'.
Wie ich mich dazu motiviere? Indem ich mir vor Augen führe, dass ich festgestellt habe, dass der Wohnraum erfolgreicher Menschen immer einen ordentlichen Eindruck machte - egal wieviel kreatives Chaos an ihrem Arbeitsplatz auch auftrat. Daher mache ich diese Ausführungen 'rund' mit meiner eigenen Meinung: Aus Ordnung kommt Erfolg! ... Womit wir wieder bei Gordons 'One Brain' wären: Die linke Gehirnhälfte schafft Ordnung, Disziplin & Struktur, die rechte grenzenlose Kreativität und wenn sie eine ausgewogene Beziehung miteinander pflegen, sind sie 'unschlagbar'.
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