Terlusollogie

 

 Foto Herr Wilk

Dass es zwei entgegengesetzte Atem- und Konstitutionstypen gibt, beobachtete ein Herr Wilk, der unter Rommel in Afrika diente. Die nordafrikanischen Kulturen sind auf die Sonne ausgerichtet und dem Sonnen-Typ zuträglich (z.B. Ernährung in Etappen, wenig Trinken sowie Bewegungs-Rituale), während Menschen, in Meernähe oft 'mondgerecht' essen, trinken und leben. Seine genauen Beobachtungen und Berechnungen ergaben, dass Sonne  und bzw. oder Mond bei der Geburt über den Atem- und Körpertyp 'entscheiden': 

Die Sonne beschreibt pro Jahr EINEN Zyklus (Kurve): In unseren Breitengraden hat sie
am 21. Juni (Sommer-Sonnwende) am meisten Energie (sozusagen 100%) und
am 21. Dezember (Winter-Sonnwende) hat sie am wenigsten Energie (sozusagen 0%).
Auf der südlichen Erd-Halbkugel ist es genau umgekehrt (bei Berechnung beachten!)

Der Mond beschreibt pro Jahr DREIZEHN Zyklen (Kurven) (in allen Breitengraden gleich):
An Vollmond hat er 100% und an Neumond hat er 0% Energie.

Die Sonne hat auf uns einen ver-engenden Einfluss, der Mond einen aus-dehnenden. Beispiele: Menschen und Tiere südlicher Länder sind kleiner, um nicht zu sehr zu schwitzen; bei Vollmond besteht bekanntlich verstärkte Blutungs-Neigung = Blut-Fülle und es gibt es die besonders hohen und weit reichenden Springfluten.

Geschieht nun der erste Atemzug unter stärkerem Einfluss der Sonne, verengt sich die Lunge und das Neugeborene atmet zuerst AUS. Danach wird die Luft automatisch TIEF eingesaugt und weitet das Becken. Der erste Atemzug unter dem dehnenden Einfluss des Mondes ist eine mühelose EINatmung, die in erster Linie den oberen Brustkorb dehnt.

So wie der erste Atemzug war, wird die Atmung automatisch weitergeführt:
Der Sonnen-Typ (solar) ist Bauch-Atmer und in seiner Kraft in und nach der AUSatmung,
der
Mond-Typ (lunar) ist Brustraum-Atmer und in seiner Kraft durch die EINatmung.


 Foto Frau Dr Hagena

Frau Dr. Charlotte Hagena, die am 12. Februar 2009 dank der typen-gerechten Gymnastik-Übungen bei bester körperlicher Gesundheit 100 Jahre jung wurde, hat als gelernte Kinder-Krankenschwester und Ärztin dieses Wissen praktisch erforscht, gelehrt und bekannt gemacht unter dem Namen 'Terlusollogie' - siehe ihr Buch 'Konstitution und Bipolarität' im HAUG-Verlag.

 

Dieses Wissen ist in vielen Lebensbereichen hilfreich: Für's Singen (Romeo Alavi Khia trainiert seit Jahrzehnten damit Sänger - s. eigenes Buch), aber auch wenn man in kaltes Wasser geht oder etwas Schweres hebt: Mit typen-richtiger Atmung fällt alles leichter! Besonders das 'Xundbleim'!

Sogar Kälte- und Wärmebehandlung ist wesentlich effektiver, beachtet man diese Typologie:
Gesicht (mit Ohren), Hals und Becken sind beim Sonnen-Typen Dehnungszone und mögen es WARM: Bei Angina wie bei Eierstock-Entzündung hilft der warme Schal oder Wickel. Der Rest des Körpers - wie gesagt, einschließlich Lunge - ist Verengungs-Zone und mag es KALT: Ein verstauchtes Knie oder Knöchel braucht für Minuten den Eisbeutel, ja sogar die Haare können notfalls kalt gewaschen werden, aber Kaltes im Gesicht mag der Sonnentyp nicht! Bei Weisheitszahn-Operationen konnte mir als fast 100%iger Sonnentyp die eigene warme Hand schneller Linderung bringen als der 'verschriebene' Eisbeutel, der sich für mich sehr unangenehm anfühlte und die Wange erst richtig anschwellen ließ.

Beim Mond-Typ ist es genau umgekehrt: Das Gesicht wäscht er kalt, nicht aber die Haare; bei Angina oder Bauchweh könnte ein kurzer Kältereiz schneller heilen als die Wärmflasche. Dafür packt er den Rest des Körpers gerne mollig warm ein.

Sogar die Art einer Massage variiert nach Typ: Die Dehnungszonen des Körpers wollen gerne sanft geknetet werden, die Verengungszonen hart geklopft. Probieren Sie's aus!

All diese Angaben sind nur Beispiele 'ohne Gewähr' - bitte SELBST beobachten & spüren! Der Sohn von Frau Dr. Hagena (Dr. Christian Hagena) gibt in Mannheim Kurse - er ist ebenfalls Arzt und hat ebenfalls ein Buch bei HAUG veröffentlicht: 'Grundlagen der Terlusollogie', in dem die typenrichtigen 'Gymnastikübungen' sehr gut beschrieben und fotografiert sind.

Mir selber helfen die typenrichtigen Übungen enorm (vor allem merke ich das, wenn ich sie weglasse!) und daher empfehle ich wirklich allen, die sich und ihre Lieben gesund erhalten wollen, sich darüber zu informieren und es zumindest auszuprobieren. Ich habe die Übungen Mitte der 90er von Frau Dr. Hagena selbst eintrainiert bekommen ("Und zack! Und zack!"). Aus dieser Erfahrung sage ich: Man sollte sich anfangs von jemandem trainieren lassen, der diese Übungen gut kennt und beherrscht und idealerweise KörpertherapeutIn ist.

Für 'Mischtypen' (z.B. 45% Sonne zu 51% Mond) oder so genannte 'Fragezeichen' (z.B. 30 zu 30) ist das meist kein 'großes Thema' (obwohl man immer EINer von beiden Typen ist), aber bei extremen Unterschieden zwischen Sonnen- und Mondenergie war dieses Wissen schon lebensrettend (z.B. für meine eigene Tochter), weil Säuglinge, die zu einem hohen Prozentsatz genau der Gegentypus der Mutter sind, deren Milch nicht oder nur bedingt vertragen! Frau Dr. Hagena berichtet, dass es den Säuglingen schon besser geht, wenn die Mutter die für den Säugling typenrichtige Kost zu sich nimmt und eigenes  'Unwohlsein' damit in Kauf nimmt. Inzwischen kenne ich relativ viele Familien, in denen das ein 'ungeklärtes Thema' war, das (unnötig!) zu viel Sorge Anlass gab.
 
In einem 'Personality-Coaching' ist die Berechnung Ihres Typs mit %-Zahlen inbegriffen. Die Verantwortung dafür, wie Sie diese Information anwenden, liegt ganz bei Ihnen.

 

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