BeZIEHung und PARTnerschaft
an die Zeitschrift Lebens/t/räume zur Veröffentlichung mailte,
schickte ich ich ihn einer Freundin (Mitte 40, Mutter von 4 Kindern),
die noch nie einen guten Liebhaber erlebt hatte(!)
(obwohl ich ihr das schon so oft von Herzen gewünscht hatte!)
Kurz drauf TEILte sie mir mit: „Ich habe Deinen Artikel gelesen und beschlossen, dass ich jetzt aufhöre mit dem ZIEHen und bin noch am selben Abend alleine ausgegangen und da habe ich einen Mann kennengelernt … „ (!) … den Rest zu beschreiben, erlassen Sie mir bitte, diese Seite soll ja schließlich online bleiben dürfen! Also – viel Vergnügen beim Lesen plus Erfolg beim Umsetzen!):
„Gleich und Gleich gesellt sich gern!“ klärte meine Mutter mich im Vorschulalter auf. Das verstand ich sofort. Kinder wissen um die ‚gleiche Wellenlänge’, da braucht man nicht viel zu erklären. DIE Gebrauchsanleitung ist ganz einfach: Finde einen Menschen, der genauso tickt wie du und ihr könnt gemeinsam Spaß haben!
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Doch wenig später schob sie nach: „Gegensätze ZIEHen sich an!“ und in mir keimte der Verdacht, dass BeZIEHungen mit anderen doch nicht ganz so einfach werden würden. Das Wort ZIEHEN beinhaltet schließlich eine gewisse Dynamik, einen Energiefluss, der in eine bestimmte Richtung fließen soll und wehe, wenn sich da Wunschvorstellungen nicht vereinen lassen! |
Wenn zwei Mannschaften sich jeweils an ein Ende eines dicken Seils hängen und versuchen, die gegnerische Mannschaft auf ihre Seite zu ZIEHen, ist das eine sportliche Herausforderung. Krieg ist hingegen angesagt, wenn zwei Frauen gleichzeitig ein und denselben Mann für sich alleine kriegen wollen (zum Aus- / ZusammenZIEHEN, Ver- und ErZIEHEN (Kinder), BeZIEHEN (Unterhalt) usw),
Erfolg versprechen also Ziele, die jedem seinen AnTEIL vom ‚großen Kuchen’ ermöglichen. Damit sind wir beim Wort PARTnerschaft, das vom lateinischen Wort für TEIL stammt. Wer sich als TEIL vom ‚großen Ganzen’ wahrnimmt, fokussiert gerne seine Energie für gemeinsame Ziele – wie z.B. die (Gesund)Erhaltung unseres Planeten. Damit das verwirklicht werden kann, muss man es MIT-TEILEN, aber auch MIT anderen TEILEN können. Das Verbindende in Partnerschaften sind also der Ausgleich und die Kommunikation (und oft auch ein gemeinsamer Gegner wie z.B. ‚die Schwiegermutter’ der haltbarste Kitt für langjährige Ehen sein kann … - damit habe ich übrigens nicht das Geringste GEGEN Schwiegermütter gesagt!).
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Der Spruch ‚Geben ist seliger denn Nehmen’ hat in meinem Leben aufgrund ‚christlicher’ Fehl-Interpretation gleich zu zwei Auto-Immun-Krankheiten geführt, weil ich meine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt und mich nicht angemessen abgegrenzt habe. Dadurch bin ich aus dem gesunden Gleichgewicht von Geben und Nehmen geraten und musste feststellen: Wer zu viel gibt, wird irgendwann selber Bittsteller! DAS war also gemeint! Heute weiß ich, dass in Beziehungen ein gesunder Ausgleich stattfinden MUSS, wenn Beziehung (und Beteiligte) am Leben bleiben sollen: |
Geben beide immer gleich viel, schläft die Beziehung ein. Gibt einer etwas Gutes, ist der andere aufgefordert, etwas Gutes zurückzugeben und wenn er ein bisschen mehr Gutes gibt als er bekommen hat, bleibt die Beziehung eine positive Herausforderung. Hat einer etwas Schlechtes gegeben, muss der andere einen Ausgleich verlangen, der allerdings ein bisschen weniger ‚weh tut’, sonst verhärten sich die Fronten. Gibt einer laufend mehr als der andere zurückgeben kann (sei’s im Guten oder im Schlechten), dann hat die Beziehung irgendwann keine Chance mehr. Die einzige Ausnahme ist der Energiefluss von den Eltern zu den Kindern – der geht nach vorne in die Zukunft und ‚muss’ nicht umgedreht werden.
Die besten Chancen hat also eine Partnerschaft, die mit der Absicht eingegangen wird, dass ein gerechter und lebendiger Ausgleich für alle Beteiligten angestrebt wird – eine win-win-Situation. Wer eine solche Geisteshaltung einnimmt, ohne mit dem Pfennig zu fuchsen, wird ‚es’ nicht irgendwann ‚heimgezahlt’ bekommen.
Doch wie bringe ich nun meine guten Absichten gut rüber? Wie TEILE ich
gekonnt MIT? Wie begeistere ich andere für eine gemeinsame Sache und habe
selber auch was davon?
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1. Indem ich den anderen so sehe und annehme wie er ist, |
Eine hilfreiche Technik, andere Menschen so zu sehen und anzunehmen
wie sie sind, lernte ich von Daniel Whiteside, dessen Vater den
wissenschaftlichen Beweis erbrachte, dass man anhand der Ausprägung von rund 50
körperlichen Strukturen (Gesicht, Schädel, Körper) mit 99%iger Treffsicherheit
‚vorhersagen’ kann, wie ein Mensch in Bezug auf einen bestimmten anderen
Menschen automatisch fühlen und/oder handeln wird (wenn er sein Verhalten nicht
bewusst anders steuert). Dabei gibt es keine Wertung und keine ‚Schubladen’, sondern
‚nur’ Verstehen:
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Wenn ich SEHE, in welchen Strukturen und Verhaltensweisen sich ein anderer Mensch von mir unterscheidet und in welchen wir uns ähnlich sind, dann kann ich die Gemeinsamkeiten genießen und mache mir aus Gegensätzen keinen ‚Stress’, sondern nutze sie bewusst als notwendigen Ausgleich oder spannende Herausforderung. Balancetechnik Personology! |
Wenn ich mich SELBST (er)KENNE (wie schon das Orakel zu Delphi rät), kann ich einen realistischen Bezug zum anderen herstellen, eine BeZIEHUNG führen. Egal, ob mit ‚Personology’, Körpertypenlehren, Wissenschaftlichem aus der Gehirn- und Verhaltensforschung, Astrologie oder spiritueller Numerologie – wesentlich ist meine Bereitschaft, mich selbst und den anderen bewusst WAHRzunehmen, statt ausschließlich im Gefühls-Sumpf zu waten.
Damit ich mich besser einFÜHLEN kann, kann ich z.B. bewusst die gleiche Körperhaltung einnehmen und mich im gleichen Rhythmus wie mein Gegenüber bewegen und damit beginne ich bereits, ‚die Sprache des anderen zu sprechen’, denn auf einer unterbewussten Ebene ‚empfängt’ der andere: ‚Gleiche Wellenlänge = bekannt = vertrauenswürdig!’ Doch Vorsicht! Wer so etwas in der Absicht tut, einen anderen zu manipulieren, um selbst Vorteile daraus zu ziehen, missbraucht dieses Wissen und dieser Missbrauch wird auf ihn zurückfallen. Wenn vielleicht nicht sofort ... 'die Götter' haben Zeit. Ewig, sogar.
Doch wie gelange ich dahin, dass es mir leicht fällt, dem anderen die WAHL zu lassen? Indem ich eine Alternative habe für den Fall, dass der andere nicht ‚mitmacht’! Seltsam, dass das so schwer fällt, wo doch die Erfahrung zeigt, dass andere Menschen es spüren, wenn man etwas erzwingen will und dann keine Lust haben! Merkt der andere hingegen, dass ich ‚mein Ding durchziehe’, weil’s mir Spaß macht – egal ob er mitmacht oder nicht, schon ist er dabei - freiwillig UND eigenverantwortlich = es ist seine eigene Antwort / Reaktion!
Die erhält man dann, wenn man nur das Ziel beschreibt (und nicht den Weg vorgibt!) oder nur auf Konsequenzen hinweist - bevorzugt mit ‚wenn-dann-Sätzen’: „Wenn Du den Bogen noch mehr biegst, könnte er brechen!“ Die Kunst (der Verführung) besteht darin, das Ziel / die Konsequenz zu finden, die den anderen bewegt: „Wenn Du mir hilfst, haben wir das Holz in einer Stunde gestapelt und können anschließend mit einem Gläschen Rotwein am Kaminfeuer kuscheln!“
Auf der Gefühlsebene erreiche ich andere, indem ich meine eigenen Gefühle mitTEILE: „Ich fühle mich ausgenutzt“ ließ z.B. ein Kind den gesamten Tisch abräumen, das bislang immer grußlos in sein Zimmer gerannt war, sobald es satt war!
Sage ich jedoch dem anderen, was er tun oder bleiben lassen soll – auch wenn es hübsch mit ‚Bitte’ garniert ist - mache ich ihn zum Befehls-Empfänger: Neulich hörte ich eine Mutter im Europapark plärren, dass mir schier die Ohren wegflogen: „Komm sooofortttt her!!! Bitttttö!!!“ und dachte: Wirkungsvoller wäre: „Wir gehen jetzt zum Ausgang. Wenn Du nicht mitkommst, dann musst Du alleine hinfinden!“ und dann wirklich gehen in dem Vertrauen, dass ‚der Europapark’ keine Kinder einbehält und dass dieses Kind in Zukunft motiviert sein wird, den Anschluss nicht zu verlieren … Leider war das Kind schon darauf konditioniert, auf solch rüde Ansprache zu reagieren und wird sich später wahrscheinlich BeZIEHungen suchen, in denen es genauso behandelt wird, denn das, was uns vertraut ist, dem vertrauen wir … auch wenn es nicht zu unserem Besten ist … bis es uns bewusst wird und wir etwas verändern.
Doch viele Menschen glauben zwar, dass sie einen anderen ändern könnten(!), aber nicht, dass sie ihre eigene (auch gefühlsmäßige!) Reaktion und ihre Kommunikation ändern können! Täten sie das, würden sie den anderen ebenfalls zu einer Änderung herausfordern, denn wir Menschen neigen dazu (genau wie die Affen) einander automatisch zu spiegeln! Was hält uns also noch von positiver Änderung ab?
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Die größte Schwierigkeit ist, dass wir Angst, Schmerz und Angst vor Schmerz, die wir ‚früher’ in einer bestimmten Situation erlebt haben, ins Unterbewusstsein und in den Körper (!) verdrängt haben, weil wir ‚damals’ nicht wussten, wie wir damit umgehen sollen. |
Nur die Liebe hat dann die Macht, uns aus unserem emotionalen Versteck zu locken … und das One-Brain-System meines Lehrers Gordon Stokes! (Einzeltermin - Potenzial befreien) Es kann helfen, eingefahrene Reaktionsmuster ‚umzuprogrammieren’: Mit Hilfe des sanften Muskeltests der Applied Kinesiology wird identifiziert, welche Emotion in Bezug auf das Thema ‚eingefroren’ und damit zur Blockade wurde und welche positive Alternative man ‚damals’ vor lauter Stress nicht wahrgenommen hat. Per Test ist auch schnell der Zeitpunkt gefunden, zu dem das automatische Verhaltensmuster geprägt wurde. In den meisten Fällen wissen die Klienten sofort, um welches Ereignis es geht. Sollten noch Informationen und/oder (Selbst-)Balance-Techniken benötigt werden, findet man sie ebenfalls schnell und gezielt dank Muskeltest und Systematik. So genügt meist ein einziger Termin, um die Energie in die gewünschte Richtung fließen zu lassen.
Ein Musterbeispiel lieferte die Ehefrau, die zu mir kam, weil sie ‚keine Lust auf die Lust’ hatte. Der Muskeltest führte uns in das Alter von 4 Jahren und sie erinnerte sich: „Da habe ich meine Eltern zusammen im Bett erwischt und das war schrecklich peinlich!“ Sie hatte offenbar als Kleinkind das Gefühl ihrer Eltern als ihr eigenes wahrgenommen. Damals hatte niemand ihr geholfen, mit diesem Gefühl umzugehen, das sie logischerweise später immer bei ‚ehelichen Verrichtungen’ beschlich, denn im Gehirn waren damals ‚Sex’ und ‚peinlich’ zusammen ‚in einer Schublade’ abgelegt worden.
| Um das zu lösen, gab sie sich (oder wenn sie wollen ‚ihrem inneren Kind’) eine kindgerechte Erklärung; die Kleine (in ihrer Vorstellung) war sehr erleichtert und ging fröhlich spielen … und die Erwachsene berichtete wenige Wochen später: „Ich habe mich neu in meinen Mann verliebt und soo viiiel Spaaaaß!“ | ![]() |
Nun habe ich viel für den Verstand (den Kopf) geliefert und bin auch
auf die Gefühle (den Bauch) eingegangen, aber ‚die Mitte’, wo sich Vater Himmel
und Mutter Erde in uns vereinen, das Herz, das ist doch das Allerwichtigste in
Beziehungen und Partnerschaften und ob sich Ihr Herz zu einem anderen findet (wie Goethe so schön sagt),
das können nur Sie selber spüren … und dieses wunderschöne Gefühl wünsche ich
Ihnen möglichst oft - wenn Sie's sich auch wünschen! (Feen sind ja schließlich zum Wünschen da ...)
© 2008 by Veronika M Ziegler (FeeRonica.com) fon 09122 60 80 40



